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		<title>Merz wärmt sich am Strohfeuer</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2025/01/26/merz-waermt-sich-am-strohfeuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 16:15:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Bisher verbot es die Brandmauer jeder Altpartei, Anträge einzureichen, die nur mit der Zustimmung der AfD durchsetzbar sind. Wie immer sich Friedrich Merz jetzt auch bemüht, dieses Faktum rhetorisch zu verschleiern, dieser Tabubruch ist nicht mehr rückgängig zu machen.]]></description>
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<p><br><strong><strong>Bisher verbot es die Brandmauer jeder Altpartei, Anträge einzureichen, die nur mit der Zustimmung der AfD durchsetzbar sind. Wie immer sich Friedrich Merz jetzt auch bemüht, dieses Faktum rhetorisch zu verschleiern, dieser Tabubruch ist nicht mehr rückgängig zu machen.</strong></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="964" height="719" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2025/01/Merz_waermt_sich_am_Strohfeuer-1.jpg" alt="" class="wp-image-1136" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2025/01/Merz_waermt_sich_am_Strohfeuer-1.jpg 964w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2025/01/Merz_waermt_sich_am_Strohfeuer-1-300x224.jpg 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2025/01/Merz_waermt_sich_am_Strohfeuer-1-768x573.jpg 768w" sizes="(max-width: 964px) 100vw, 964px" /><figcaption class="wp-element-caption">Merz an der Brandmauer wärmt sich am Strohfeuer. / Bildrechte Autor</figcaption></figure>



<p>Merz hat angekündigt, in der nächsten Woche Anträge zum Stopp der illegalen Migration zur Abstimmung zu stellen, die notfalls auch mit Mehrheit der AfD beschlossen werden könnten. Damit hat er eine riesige Bresche in die Brandmauer geschlagen.<br><br>Noch vor wenigen Wochen hat Friedrich Merz sich derart große Sorge um &#8222;Zufallsmehrheiten&#8220; gemacht, dass er mit den übrigen Kartellparteien übereinkommen wollte, den Bundestag als demokratisches Debattenforum bis zur Neuwahl auszuschalten. Stattdessen sollte die politische Debatte der Kartellparteien komplett in die Hinterzimmer verlegt werden. Allerdings erkannten SPD und Grüne für sich einen strategischen Vorteil darin, diese Offerte (zum Beispiel in der Abtreibungsfrage) zu hintertreiben. Das Altparteienkartell ist mit derartigen kleinen Illoyalitäten im Wahlkampf allerdings keineswegs gesprengt. Jede Altpartei respektiert es, dass jede Kartellpartei für sich die günstigste Ausgangsposition für die nächsten vier Jahre der gemeinschaftlichen Machtverwaltung zu erringen versucht.<br><br>Und so hat Friedrich Merz auch umgehend beteuert, dass es auch in Zukunft keine formale Zusammenarbeit mit der AfD geben werde. &#8222;Darauf können sich alle verlassen&#8220;, sagte Merz. Übersetzt bedeutet das, offizielle Absprachen wird es mit der AfD auch vorerst auf Bundesebene nicht geben und eine Koalition schon gar nicht. Das ist durchaus glaubwürdig, denn es entspricht den Machtinteressen der Union. Für den Wähler bedeutet dies aber: Wer CDU/CSU wählt, wählt weiterhin Grün. Und wer CDU/CSU wählt, wird daher <a href="https://www.bild.de/politik/inland/maischberger-merz-schliesst-habeck-als-wirtschaftsminister-nicht-aus-6750c916b3c8d150a129a481" target="_blank" rel="noreferrer noopener">weiterhin mit einem Wirtschaftsminister Habeck rechnen müssen</a>.<br><br>Die Brandmauer zu ramponieren ist selbstverständlich hochriskant für die Union. Merz wirkt als Getriebener. Mit der Brandmauer hatte Merz die Union strategisch selbst gefesselt. Der Versuch, das Parlament bis zur Wahl politisch zu lockdownen, war Ausdruck der maximalen Verzweiflung des Friedrich Merz. CDU und CSU fielen in den Umfragen von über 34 Prozent auf Werte unter 30 Prozent zurück. Währenddessen holt die AfD weiterhin Woche um Woche in der Zustimmung auf. Die AfD ist bereits in vielen Umfragen die stärkste Partei vor der von Merz geführten CDU, wenn man diese als eigenständige Partei, also ohne die CSU, betrachtet.<br><br>Deshalb simuliert Merz jetzt Entschlossenheit, um zu verbergen, dass Verzweiflung sein eigentlicher Antrieb ist. Merz braucht unbedingt eine Trendwende bei den fallenden Umfragewerten, um auch dem Druck seiner parteiinternen Kritiker zu entkommen. Mit dem Ziel, diese Trendwende anzuheizen, hat er jetzt vor der Wahl ein Strohfeuer entfacht, für das CDU/CSU langfristig teuer werden bezahlen müssen.<br><br>Zum einen ist noch gar nicht klar, ob Merz diese Anträge eventuell nur &#8222;einbringen&#8220;, aber nicht abstimmen lassen wird. Denn nur Ersteres hat er angekündigt. Falls er es allerdings nicht schaffen sollte, bei seinen Kartellpartnern genug Stimmen für seine Anträge zu organisieren, wird der Weltmeister im Zurückrudern sicher vor einer gemeinsamen Abstimmung mit der AfD wieder zurückschrecken. In diesem Fall stünde Merz erneut als zahnloser Tiger dar, der laut brüllt und hoch springt, um dann als Bettvorleger zu landen. Mindestens den nominellen Kanzlerkandidaten Habeck und Scholz dürfte eine solche Bloßstellung ihres Konkurrenten sehr recht sein.<br><br>Doch selbst wenn es Merz gelingen sollte, seine Anträge unabhängig von AfD-Stimmen durch den Bundestag zu bekommen, so entsteht für die Union durch dieses Vorgehen langfristig ein immenser Schaden. Denn mit Merz’ offener Spekulation auf Zustimmung durch die AfD, ist ein wesentlicher Teil der Brandmauer dauerhaft zerstört worden. Bisher verbot es die Brandmauer jeder Altpartei, Anträge einzureichen, die nur mit der Zustimmung der AfD durchsetzbar sind. Wie immer sich Friedrich Merz jetzt auch bemüht, dieses Faktum rhetorisch zu verschleiern, dieser Tabubruch ist nicht mehr rückgängig zu machen.<br><br>Problemlos rückgängig gemacht werden können dagegen die jetzt von Merz in den Raum gestellten Anträge zur Migration, sollten diese tatsächlich verabschiedet werden. Als Begründung würde beispielsweise reichen, dass man auf den &#8222;demokratischen&#8220; grünen Koalitionspartner Rücksicht nehmen müsse. Vierwöchige Grenzkontrollen gab es auch schon mal zur Fußball-Europameisterschaft – und das war keineswegs das Ende der Migration, sondern lediglich eine kurze Atempause! Warum sollte also zukünftig nicht auch vor Wahlen die Migration pausiert werden, um den Wähler zu täuschen? In vier Jahren, wenn dann das nächste Mal gewählt wird, hat der Wähler das alles wieder längst vergessen und eine neue Sau wird durchs mediale Dorf getrieben. Merz weiß also, dass eine solche Rücknahme seiner Anträge nach der Wahl möglich ist. Und seine zukünftigen Koalitionspartner wissen das auch.<br><br>Langfristig sind für die Altparteien an Merz&#8216; taktisch bedingtem Strohfeuer aber dennoch zwei Dinge besonders gefährlich:<br><br>Erstens ist durch den neuen Riss in der Brandmauer das Erpressungspotential des Altparteienkartells gegenüber den Wählern gänzlich eliminiert worden. Die Behauptung, wer AfD wähle, der verschenke seine Stimme, zieht nicht mehr. Jeder kann jetzt deutlich sehen, dass die AfD in essenziellen Fragen durchaus den Ausschlag geben kann und andere Parteien notfalls die AfD-Mandate in ihr Kalkül mit einbeziehen. Mit &#8222;AfD wirkt&#8220;, kann man diesen Effekt auf eine kurze und für die Altparteien gefährliche Formel bringen.<br><br>Zweitens – und das ist noch bedrohlicher für die Altparteien – ist die soziale Stigmatisierung der AfD und ihrer Wähler nach diesem Manöver dem Wähler nicht mehr plausibel zu machen. Wer gemeinsam mit der AfD-Gesetze verabschieden will, aber dann Frau Weidel auf dem Flur nicht grüßt, der macht sich lächerlich. Man könnte meinen, es sei doch politisch unerheblich, ob Frau Weidel gegrüßt wird oder nicht, aber das ist es eben nicht: Viele Wähler trauen sich immer noch nicht, die AfD zu wählen oder sich offen zu ihr zu bekennen. Denn das politische und mediale Establishment hat es geschafft, ihr ein unverdientes Igitt-Etikett anzuheften. Wenn dieses Etikett aufgrund der faktischen Kooperation an Haftung verliert, werden noch mehr Bürger ihren Mut wiederfinden, offen für die AfD einzutreten. Nichts fürchten die Altparteien mehr, als den Dammbruch, der passieren wird, wenn die soziale Stigmatisierung der AfD final und für jeden erkennbar gescheitert ist.<br><br>Zudem ist bisher noch fraglich, ob das von Merz entfachte Strohfeuer der Union überhaupt den kurzfristigen Auftrieb verschaffen wird, den er sich davon erhofft. Nicht wenige CDU/CSU-Wähler sind mittlerweile selbst so grün wie Merkel, Wüst, Günther, Polenz, Prien und Co. Diese werden die Annäherung an die AfD auf keinen Fall goutieren. Und selbst jene Unions-Wähler, die sich selbst noch zu Recht als Konservative bezeichnen können, mögen sprunghaftes Taktieren und politische Eiertänze in der Regel überhaupt nicht. Sie wollen einen klaren, verlässlichen Kurs von der Partei, die sie wählen. Sie entscheiden sich dann eher die AfD, die seit Jahren zuverlässig für eben jene Inhalte einsteht, die Merz jetzt erst vier Wochen vor der Wahl für sich entdeckt hat.<br><br>Es ist also gut möglich, dass das Gegenteil des von Merz beabsichtigten Effekts eintritt. Es wäre nicht das erste Mal, dass Friedrich Merz sich in seiner Wirkung auf den Wähler gravierend verkalkuliert. Langfristig wird die Union auf jeden Fall einen hohen Preis für dieses durchsichtige Wahlkampfmanöver zahlen.</p>
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		<title>Haldenwang &#8211; Der nackte Kaiser im Bundestag</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/11/17/haldenwang-der-nakte-kaiser-im-bundestag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 20:14:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wovor der "Verfassungsschützer" Thomas Haldenwang wirklich weggelaufen ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br><strong>Wovor der &#8222;Verfassungsschützer&#8220; Thomas Haldenwang wirklich weggelaufen ist.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="562" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/11/Haldenwang.png" alt="" class="wp-image-1120" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/11/Haldenwang.png 1000w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/11/Haldenwang-300x169.png 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/11/Haldenwang-768x432.png 768w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/11/Haldenwang-800x450.png 800w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Verfassungsschützer&#8220; Thomas Haldenwang.</figcaption></figure>



<p>Am 15.11.24 erklärte Thomas Haldenwang (CDU) seinen Rücktritt als Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz. In diesem Amt hatte er sich bisher einen Namen als unerbittlicher Großinquisitor gegen die Oppositionspartei AfD gemacht. Pflichtgemäß wurde dieser Rücktritt in sämtlichen Medien kommentiert. Das naheliegende Motiv seines Rücktritts wurde jedoch niemals klar benannt; allenfalls wurde es thematisch gestreift.<br><br>Als Gründe für Haldenwangs Wechsel wurde angeführt, er sei schon lange &#8222;intern umstritten&#8220; (Staatsfunk) oder er wolle sich seine Hetze gegen die AfD nun &#8222;mit einem Mandat belohnen lassen&#8220; (Weidel). Die linientreuen Hauptstrommedien bedauerten, durch seinen Rücktritt habe Haldenwang das &#8222;rechte Narrativ&#8220; gestärkt, dass der Verfassungsschutz keine unparteiische Behörde sei. Dazu muss man natürlich umgehend anmerken, dass hier kein &#8222;rechtes Narrativ bestärkt&#8220; wurde, sondern dass vielmehr das Altparteien-Narrativ von der Unabhängigkeit dieser Behörde vor allen Augen als Unwahrheit entlarvt wurde.<br><br>All diese Erwägungen sind irgendwie richtig und wichtig, aber sie benennen das Hauptmotiv für Haldenwangs Amtsniederlegung nicht. Haldenwang hatte für die nähere Zukunft immer wieder, kaum verklausuliert, eine Hochstufung der AfD zur &#8222;gesichert rechtsextremen Bestrebung&#8220; in Aussicht gestellt. Irgendwann hätte er seinen markigen Worten dann auch Taten folgen lassen müssen. Dazu wird es jetzt nicht mehr kommen.<br><br>Haldenwang selbst weiß am besten, wie dünn die Beweislage gegen die AfD ist. Wie kann man sich also heimlich davon stehlen, ohne Sprüche wie &#8222;die Ratten verlassen das sinkende Schiff&#8220; einkassieren zu müssen? Ganz einfach, man flieht nicht ins Dunkle, sondern man flieht ins Licht!<br><br>Auch wer selbst kein Geheimdienstler ist, wird das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=e6QRoIqUsMI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">chinesische Strategem &#8222;versteck dich im hellen Licht&#8220;</a> in der einen oder anderen sprichwörtlichen Abwandlung kennen. Mit dem Wechsel in den Bundestag sieht der Rückzug vom Amt nicht mehr nach Flucht aus, sondern nach Angriff. Haldenwang verstärkt diese Illusion, indem er davon spricht, dass er den Kampf gegen die AfD nunmehr zu seiner &#8222;persönlichen Angelegenheit&#8220; machen wolle. Mit anderen Worten: Haldenwang gibt vor, er wolle jetzt, befreit von den letzten dürftigen rechtsstaatlichen Restriktionen, die ihm das deutsche Beamtenrecht auferlegt, frei gegen die AfD agieren können.<br><br>Was Haldenwang mit dieser Scheinoffensive vergessen machen möchte, ist folgendes: In keinem politischen Amt hätte er mehr Wirkungsmacht im &#8222;Kampf gegen rechts&#8220;, als eben in jenem Amt als oberster Verfassungsschützer, das er soeben verlassen hat. Diese Macht hätte er dort allerdings nur, wenn an den Vorwürfen gegen die AfD, die er seit Jahren ebenso lautstark wie inhaltlich unscharf in die Welt hinausposaunte, auch etwas dran gewesen wäre. Sein Rücktritt legt also nahe, dass Haldenwang in den letzten Jahren aus politischem Kalkül geblufft hat. Haldenwang selbst geht offenbar nicht von einem erfolgreichen AfD-Verbotsverfahren aus.<br><br>Als Abgeordneter kann Haldenwang die AfD weiterhin völlig faktenfrei verleumden, ohne juristische Konsequenzen fürchten zu müssen. Allerdings gibt es derartige Verleumder in den Reihen der Kartellparteien bereits mehr als genug. Haldenwang wird unter diesen nur noch einer von vielen sein. Doch reiht sich Haldenwang lieber in diese graue Schar der AfD-hassenden Kartellparlamentarier ein, als sich die Blöße zu geben, seine ungeheuerlichen Vorwürfe gegen die AfD entweder öffentlich zu widerrufen oder mit wehenden Fahnen vor Gericht unterzugehen.<br><br>Vielen &#8222;wackeren Kämpfern gegen rechts&#8220; wäre eine solche persönliche Niederlage für die gute Sache egal. Doch was intellektuelle Demütigungen angeht, ist Haldenwang nicht ansatzweise so schmerzbefreit wie beispielsweise seine Ex-Chefin Nancy Faeser. Auch würde in Haldenwangs Partei, der CDU, eine solche Selbstaufopferung nicht annähernd so honoriert, wie dies im noch linkeren Spektrum der Kartellparteien der Fall ist. Haldenwang musste also für sich einen Ausweg finden, um seine Reputation und seinen Status zu retten. Also flüchtete er nicht &#8222;aus gesundheitlichen Gründen&#8220; ins Pensionärsdasein, wie er es noch im Sommer angekündigt hatte, sondern er floh ins prestigeträchtige Rampenlicht des Bundestages, um seine Flucht vor der Verantwortung als Angriff zu tarnen.<br><br>Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang auch das perfekte Timing des Rücktritts von Thomas Haldenwang: Der Rücktritt kommt einerseits VOR vor der fragwürdigen Hochstufung der AfD im Bundesamt für Verfassungsschutz, aber andererseits auch NACH der Abfassung des AfD-Verbotsantrags im Bundestag. Voraussichtlich kann Haldenwang also zukünftig bei seinem &#8222;Lieblingsthema AfD&#8220; weiterhin im Ungefähren bleiben. Er muss vorerst nicht fürchten, sich beim Verbotsantrag allzu sehr inhaltlich festlegen zu müssen. Sollen sich doch andere die Hände schmutzig machen. Er selbst kann es weiter bei diffusen, faktenbefreiten Verleumdungen belassen, wie es auch schon sein Stil als Behördenchef war. Nach seinem Wechsel in die Legislative muss er nun also nicht mal mehr die finale juristische Überprüfung seiner jahrelangen Hetzkampagne fürchten.<br><br>Im Rampenlicht des Bundestags sitzt Herr Haldenwang also zukünftig als nackter Kaiser – um einmal bei chinesischen Metaphern zu bleiben. Der Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit gegen die AfD war zu jeder Zeit substanzlos. Haldenwang weiß es. Jeder weiß es.</p>
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		<title>Sylt und die psychopolitische Wende</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/08/31/sylt-und-die-psychopolitische-wende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 17:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit "Sylt" ist es anders. Die Stimmung hat sich insbesondere bei den Jugendlichen extrem gewandelt. Remigration darf gute Laune machen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br><strong>Seit &#8222;Sylt&#8220; ist es anders. Die Stimmung hat sich insbesondere bei den Jugendlichen extrem gewandelt. Remigration darf gute Laune machen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="225" height="146" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/Sommer-Sonne-Remigration-Zuschnitt.jpeg" alt="" class="wp-image-1107"/><figcaption class="wp-element-caption">Wahlwerbung trifft den Nerv der Jugend. </figcaption></figure></div>


<p>Die Altparteien überbieten sich derzeit beim Abkupfern der AfD-Programmatik. Selbst Grüne wollen jetzt &#8222;Islamismus bekämpfen&#8220; und &#8222;Migration reduzieren&#8220;. Jeder weiß, dass sie das nicht ernst meinen, aber wie groß muss die Verzweiflung dort sein, wenn ein Grüner <a href="https://x.com/cem_oezdemir/status/1829488400145223742" target="_blank" rel="noreferrer noopener">solche Sätze</a> in die Tastatur tippt?<br><br>Die AfD dagegen wirbt mit einem Ferienflieger vor strahlend blauem Himmel und dem Slogan &#8222;Sommer, Sonne, Remigration&#8220;. Während mancher Erwachsene bei diesem Slogan zusammenzuckt, trifft er genau den Sound der Jugend. Eine &#8222;Schlechte-Laune-Partei&#8220; (Scholz) ist die AfD zwar nie gewesen, doch nun geht man auch mental richtig in die Offensive. Im Internet kursieren zahlreiche Abschiebe- oder Remigrationssongs im Gute-Laune-Party-Stil. Wie war diese &#8222;psychopolitische&#8220; Wende möglich?<br><br>Manches Spiel hätte niemals gewonnen werden können, hätte der Gegner nicht im entscheidenden Moment ein Eigentor fabriziert. Dieses Eigentor des Altparteienkartells war &#8222;Sylt&#8220;. In den eigenen Cancel-Culture-Reflexen gefangen, ist man bei diesem Vorfall weit übers Ziel hinausgeschossen. Das unbedarfte Gesinge von fünf oder sechs angetrunkenen Jugendlichen wurde zu einer Staatsaffäre hochgejazzt, die sogar in der internationalen Presse Widerhall fand. Was aber unvermeidlich in der Berichterstattung mit transportiert wurde, war das Gefühl der guten Laune dieser feiernden Yuppies. Dieses verschollen geglaubte Gute-Laune-Gefühl kontrastierte beim Sylter Vorfall in einmaliger Weise mit der ideologischen Prüderie des Altparteienfurors.<br><br>Der sogenannte Streisand-Effekt, nach dem Zensurversuche oft das Gegenteil des Gewünschten erreichen, tat ein Übriges: &#8222;Döp dödö döp&#8220; findet sich heute auf vielen T-Shirts und Aufklebern; jeder weiß, was damit gemeint ist. <a href="https://youtu.be/w15oWDh02K4?si=gG2NIPfuwOdzMs-d&amp;t=7">Jeder fühlt die Stimmung.</a> Es tut einfach gut, sich Luft zu machen und frei zu sprechen und zu singen. Wie andere das finden, muss auch mal egal sein dürfen.<br><br>Die deutschen Jugendlichen sind durch die restriktiven Coronamaßnahmen über Jahre gezielt eingeschüchtert worden. Viele von ihnen haben die letzten Jahre mit Depressionen, Rückzug oder im Stockholmsyndrom verlebt. Seit &#8222;Sylt&#8220; scheinen viele Jugendliche ihr Selbstbewusstsein als Deutsche sowie ihre Lust auf das eigene Leben wiederentdeckt zu haben. Nicht jedes Wort in den zahlreichen Abschiebungs- und Remigrationssongs, die mittlerweile kursieren, mag für erwachsene Ohren angemessen klingen. Doch was an der neuen Jugendbewegung beeindruckt, ist der vitale Impuls des Selbsterhalts, den man so lange vermisst hat.<br><br>Das neue Aufbegehren der Jugend ist besonders hoch zu bewerten, weil Jugendliche erzwungenermaßen der Dauerpropaganda ihrer mehrheitlich links-grünen Lehrer ausgesetzt sind. Da sich diese Jugendlichen aber bereits von dieser massiven Repression emanzipiert haben, ist davon auszugehen, dass sie so leicht nicht wieder einzufangen sind. Man muss also kein Prophet sein, um zu wissen: Diese Bewegung wird weiter wachsen.<br><br>Junge Menschen wollen einfach nicht länger in Sack und Asche gehen. Sie haben vom instrumentalisierten Schuldkult die Nase gestrichen voll. Sie durchschauen auch den politischen Ablasshandel mit der &#8222;Klimahölle&#8220;. Sie fordern jetzt mit Nachdruck ihr Recht auf jugendliche Unbekümmertheit und ein glückliches Leben ein. Viele Jugendliche haben auch die Konsequenzen der kulturfremden Masseneinwanderung wortwörtlich am eigenen Leib zu spüren bekommen. Sie könnten ihren &#8222;Gegen-Rechts-Omas&#8220; ein Liedchen über Ausländergewalt an Schulen trällern, wenn diese nur mal kurzzeitig mit ihrem Sendungsbewusstsein pausieren würden und bereit wären, ihren Enkeln wirklich zuzuhören.<br><br>Unsere Jugendlichen sind dabei keineswegs so gestimmt, dass sie integrierte Ausländer &#8222;deportieren&#8220; wollten. Und sie sind auch gut genug informiert, um zu wissen, dass auch die AfD das nicht will. Mit den entsprechenden Correctiv-Märchen kann man heute keinen Sechzehnjährigen mehr bange machen.<br><br>Fast jeder Jugendliche hat heute einen Freund oder eine Freundin mit Migrationshintergrund. So kommt es, dass bei der Döp-Dödö-Döp-Welle nicht wenige junge Deutsche mit Migrationshintergrund gerne mitgesungen haben. Denn sie wissen aller Propaganda zum Trotz sehr genau, dass sie mit diesem Liedchen nicht gemeint sind. Es hat sich so inzwischen bei den Jugendlichen ein herkunftsübergreifendes Gemeinschaftsgefühl gebildet, das all jene verbindet, die Deutschland als ihre gemeinsame Heimat erhalten wollen.<br><br>Doch es ist nicht allein dieses abstrakte Ideal der &#8222;Deutschlandrettung&#8220;, das diese neue Jugendkultur auszeichnet. Es ist vielmehr auch der wiederentdeckte Spaß an authentischer jugendlicher Lebensfreude. Die links-grüne Jugendkultur definierte sich seit Jahrzehnten über Schuld und Probleme: Klimanotstand, Veganismus, Geschlechterproblematiken, Coronagehorsam, Depressionskiffen, Kampf gegen halluzinierte Nazis. Alle Probleme dieser Welt beschäftigte die Linksjugend, außer den Problemen, die ihr eigenes Leben und ihre eigene Zukunft betrafen.<br><br>Die neue rechte Jugend macht es gerade andersherum. Sie rückbesinnt sich auf ihr eigenes Volk und Land. Sie kümmert sich zunächst um sich selbst und ihre eigenen Interessen, ehe sie die Welt retten will. Aber vor allem setzt sie dieser ganzen linken Trübsal ihren vitalen Optimismus entgegen: Remigration macht gute Laune!<br><br>Es macht Freude für sich selbst einzustehen! Und es ist völlig legitim, sich nicht kampflos einer diktierten Überfremdung zu beugen. Man ist nicht rechtsextrem, wenn man auf Volksfesten nicht von Islamisten abgestochen werden will. Man hat auch als junge Frau das Recht, abends unbehelligt nach Hause gehen zu können. Und man ist auch kein Nazi, nur weil man die rechtlich gebotenen Massenrückführungen von Scheinasylanten mit Nachdruck einfordert.<br><br>Und daher fahren junge Deutsche heute lieber auf knatternden Mopeds beim <a href="https://x.com/BjoernHoecke/status/1829608594884444174">&#8222;Simson-Korso mit Björn Höcke&#8220;</a> mit, als beim &#8222;veganen Grillfest mit Göring-Eckhard&#8220; einen klimaneutralen Gemüsepatty runterzuwürgen. <a href="https://x.com/AfDNews_/status/1828129122205499826">Das Zeitalter der Grünen geht definitiv zu Ende.</a> Die Jugend hat sich in dramatischer Weise vom moralinsauren <a href="https://zitronenmarmela.de/2024/05/25/die-prusselieseisierung-der-pippi-partei/">Prusseliesismus</a> abgekehrt und feiert ihre wiederentdeckte Lebensfreude und Stärke. Von diesem Optimismus dürfen sich auch Erwachsene ruhig anstecken lassen.</p>
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		<title>Stoppt den Fürsten! Rettet den Hermann!</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/08/01/stoppt-den-fuersten-rettet-den-hermann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 19:50:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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In Detmold sind in Sichtweite zum Hermannsdenkmal sieben übergroße Windräder geplant. Die Zerstörung der Landschaft rund um dieses Nationaldenkmal hat Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Hinter diesem geschichtsblinden Windkraftprojekt steckt ausgerechnet das hiesige Fürstenhaus.]]></description>
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<p><br><strong>In Detmold sind in Sichtweite zum Hermannsdenkmal sieben übergroße Windräder geplant. Die Zerstörung der Landschaft rund um dieses Nationaldenkmal hat Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Hinter diesem geschichtsblinden Windkraftprojekt steckt ausgerechnet das hiesige Fürstenhaus.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/hermannsdenkmal-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-1086" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/hermannsdenkmal-1024x682.jpg 1024w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/hermannsdenkmal-300x200.jpg 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/hermannsdenkmal-768x511.jpg 768w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/hermannsdenkmal.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hermann der Cherusker / Lizenz: Pixabay-Inhaltslizenz</figcaption></figure>



<p>Die linksgrünen Deutschlandabschaffer begnügen sich nicht mit der bloßen Zerstörung unserer Natur und Landschaft. Gezielt werden Regionen mit hohem Identitätsgehalt ins Visier genommen. Der hessische Reinhardswald geriet als &#8222;Grimmscher Märchenwald&#8220; durch ein solches Zerstörungsprojekt deutschlandweit in die Schlagzeilen. Doch selbst landesweiter Protest konnte die EEG-Mafia dort letztendlich nicht stoppen. Zu gut geschmiert sind heutzutage die Transmissionsriemen zwischen Energieindustrie, Politik, Gefälligkeitswissenschaftlern und politisch hörigen Juristen.<br><br>Ein Fall ähnlicher Tragweite bahnt sich gerade in der lippischen Residenzstadt Detmold an. Doch hier ist es noch nicht zu spät, um Widerstand zu leisten. An der &#8222;Gauseköte&#8220;, einem Passweg über den Teutoburger Wald, sollen sieben extragroße Windräder errichtet werden. Diese sollen rund 100 Meter höher als herkömmliche Windräder sein. Ursprünglich brüstet man sich damit, dass dies die &#8222;größten Windräder der Welt&#8220; werden sollten. Seit sich der Wind in der Bevölkerung in Sachen Energiewende erfreulicherweise gedreht hat, unternimmt man jetzt alles, um diese Schlagzeile zu vermeiden.<br><br>Das gigantomanische Projekt lag für einige Zeit bei den Gerichten, weil das englische Militär wegen Beeinträchtigung seiner Flugrechte geklagt hatte. Es schien daran zu scheitern. Jetzt ist es plötzlich aus der Versenkung wieder aufgetaucht. Bürgerinitiativen und die lokale AfD laufen Sturm gegen eine geschlossene Front der Altparteien. Deutschlandweit sollte diesem zerstörerischen Projekt viel mehr politische Aufmerksamkeit zuteilwerden. Die Windräder zerstören nämlich nicht nur den Natur- und Landschaftszusammenhang des Teutoburger Waldes, sondern sie beeinträchtigen aus vielfältigen Perspektiven auch das Nationalsymbol Hermannsdenkmal, das an die Varusschlacht (9 n. Chr.) erinnert und somit an die erste geschichtliche Wahrnehmbarkeit eines geeinten deutschen Volkes.<br><br>Was bei diesem Zerstörungsprojekt besonders zu überraschen vermag, ist die Tatsache, dass einer der <a href="https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-lippe/schlangen/furstenhaus-setzt-auf-windkraft-789545" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haupttreiber ausgerechnet der Fürst zur Lippe</a> ist, der als Verpächter seiner Waldgrundstücke Multimillionenprofite wittert. Angesichts des erwarteten Reibachs gehen offenbar jegliche Werte über die Werre, denen man sich im Haus zur Lippe einst verpflichtet sah: Heimatbewusstsein, Natur- und Landschaftsschutz, ade!<br><br>Das Fürstenhaus gibt sich hier sonst gerne landesväterlich und traditionsbewusst. Nicht wenige Privatautos dieser Gegend sind mit den stolzen Aufklebern &#8222;Fürstentum Lippe&#8220; geschmückt. Doch nun macht sich ausgerechnet dieses Fürstenhaus daran, unsere lippische Natur und Landschaft und unser bekanntestes Wahrzeichen für nichts als schnöden Mammon zu zerstören.<br><br>Für eine ganze Region, die zu nicht unwesentlichen Teilen auch von Tourismus und Kurbetrieben lebt, wird dies auch nicht unerhebliche wirtschaftliche Nebenwirkungen haben. Auch sämtliche Immobilien im weiteren Umfeld werden massiv an Wert verlieren, denn aus der attraktiven Lage &#8222;Nahe dem Hermannsdenkmal&#8220; wird über Nacht eine unverkäufliche Lage &#8222;Nahe dem Mammut-Windpark&#8220; (Infraschall und Stroboskopeffekt inklusive).<br><br>Üblicherweise wird heute versucht, solche wirtschaftlichen Bedenken gegen Windkraft durch &#8222;Bürgerbeteiligungsmodelle&#8220; zu zerstreuen. Dies ist vergleichbar dem Vorgehen, wie in Kolonien Eingeborene mit Perlen und glitzernden Nägeln abgespeist wurden, die den wahren Wert ihrer Ressourcen nicht kannten. Heute ist in Deutschland aber kaum noch eine Ressource derart knapp, wie unzerstörte Natur und Landschaft. Und oftmals müssen die &#8222;Mitinvestoren&#8220; solcher &#8222;Bürgerprojekte&#8220; am Ende sogar draufzahlen, weil sie das Kleingedruckte nicht gelesen oder nicht verstanden haben (Stichworte: Falsche Windhöffigkeitsannahmen, unterschätzte Rückbaukosten). Doch ist der Verlust von Heimat, Natur, Landschaft und Identität überhaupt mit Geld bezahlbar? Ist unseren Herzen wirklich nichts mehr heilig? Und will das Fürstenhaus hier wirklich als Ausverkäufer unserer anmutigen Landschaft rund ums Hermannsdenkmal in die Geschichtsbücher eingehen?</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/RessourceLandschaft2.jpg" alt="" class="wp-image-1087" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/RessourceLandschaft2.jpg 600w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/RessourceLandschaft2-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/ueber_den_wipfeln2.jpg" alt="" class="wp-image-1088" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/ueber_den_wipfeln2.jpg 600w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/ueber_den_wipfeln2-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Fzitronenmarmela.de%2F2024%2F08%2F01%2Fstoppt-den-fuersten-rettet-den-hermann%2F&amp;linkname=Stoppt%20den%20F%C3%BCrsten%21%20Rettet%20den%20Hermann%21" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_x" href="https://www.addtoany.com/add_to/x?linkurl=https%3A%2F%2Fzitronenmarmela.de%2F2024%2F08%2F01%2Fstoppt-den-fuersten-rettet-den-hermann%2F&amp;linkname=Stoppt%20den%20F%C3%BCrsten%21%20Rettet%20den%20Hermann%21" title="X" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_whatsapp" href="https://www.addtoany.com/add_to/whatsapp?linkurl=https%3A%2F%2Fzitronenmarmela.de%2F2024%2F08%2F01%2Fstoppt-den-fuersten-rettet-den-hermann%2F&amp;linkname=Stoppt%20den%20F%C3%BCrsten%21%20Rettet%20den%20Hermann%21" title="WhatsApp" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_telegram" href="https://www.addtoany.com/add_to/telegram?linkurl=https%3A%2F%2Fzitronenmarmela.de%2F2024%2F08%2F01%2Fstoppt-den-fuersten-rettet-den-hermann%2F&amp;linkname=Stoppt%20den%20F%C3%BCrsten%21%20Rettet%20den%20Hermann%21" title="Telegram" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Fzitronenmarmela.de%2F2024%2F08%2F01%2Fstoppt-den-fuersten-rettet-den-hermann%2F&amp;linkname=Stoppt%20den%20F%C3%BCrsten%21%20Rettet%20den%20Hermann%21" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Fzitronenmarmela.de%2F2024%2F08%2F01%2Fstoppt-den-fuersten-rettet-den-hermann%2F&#038;title=Stoppt%20den%20F%C3%BCrsten%21%20Rettet%20den%20Hermann%21" data-a2a-url="https://zitronenmarmela.de/2024/08/01/stoppt-den-fuersten-rettet-den-hermann/" data-a2a-title="Stoppt den Fürsten! Rettet den Hermann!"></a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Wahlkampf &#8217;25: Albanien greift an!</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/07/04/wahlkampf-25-albanien-greift-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 15:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Im NTV-Interview erklärt Generalleutnant Bodemann den "Operationsplan Deutschland". Dabei bleiben viele Fragen offen: Warum landen die Truppen in den Niederlanden und nicht direkt in den östlichen Grenzstaaten der NATO wie Rumänien und Polen? Handelt es sich um ein Wag-The-Dog-Manöver für deutsche Wähler? Womit wir 2025 rechnen müssen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im NTV-Interview erklärt Generalleutnant Bodemann den &#8222;Operationsplan Deutschland&#8220;. Dabei bleiben viele Fragen offen: Warum landen die Truppen in den Niederlanden und nicht direkt in den östlichen Grenzstaaten der NATO wie Rumänien und Polen? Handelt es sich um ein Wag-The-Dog-Manöver für deutsche Wähler? Womit wir 2025 rechnen müssen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="617" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/07/Wahlkampf_25_Albanien_greift_an-1024x617.jpg" alt="" class="wp-image-1070" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/07/Wahlkampf_25_Albanien_greift_an-1024x617.jpg 1024w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/07/Wahlkampf_25_Albanien_greift_an-300x181.jpg 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/07/Wahlkampf_25_Albanien_greift_an-768x463.jpg 768w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/07/Wahlkampf_25_Albanien_greift_an.jpg 1227w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Generalleutnant Bodemann im NTV-Interview. (Screenshot)</figcaption></figure>



<p>Was ist das beste Mittel, um ein abtrünniges Volk auf Linie zu bringen? Womit lässt sich am besten von politischem Versagen (Staatsverschuldung, Inflation, Rentenausfall, Zerfall der inneren Sicherheit) ablenken?<br><br>Im unbedingt sehenswerten Film <a href="https://youtu.be/b-cskm28o2c?si=aZa1zXgwzqDciPDx" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">&#8222;Wag the Dog&#8220;</a> inszenieren PR-Profis einen Angriff von Albanien auf das westliche Bündnis, um 11 Tage lang von einem Sexskandal des amtierenden Präsidenten abzulenken. Als sich die Dementis der Albaner nicht mehr medial ausblenden lassen, wird kurzerhand der Krieg für beendet erklärt und das Narrativ erweitert. Es wird die Legende des Kriegshelden William Schumann „Old Shoe“ erschaffen, der isoliert weiterkämpft und nun heimgeholt und geehrt werden soll. Die generierte Massenpsychose geht in dem Film so weit, dass die Leute Schuhe zusammenbanden, um sie über die in den USA üblichen Überlandleitungen zu werfen, um so ihre Solidarität mit &#8222;Old Shoe&#8220; (&#8222;alter Schuh&#8220;) zu demonstrieren.<br><br>Im <a href="https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Geheimer-Operationsplan-Deutschland-betrifft-uns-alle-article25055402.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Interview auf NTV</a> erläutert Generalleutnant André Bodemann den &#8222;Operationsplan Deutschland&#8220;. Im nächsten Jahr soll massiv US-Kriegsmaterial in den Niederlanden per Flugzeug und Schiff anlanden, um von dort, durch die &#8222;Drehscheibe Deutschland&#8220; an die Ostflanke des NATO-Bündnisses verbracht zu werden. Dafür wirbt der Bundeswehrmann schon jetzt bei der Bevölkerung und bei zivilen Organisationen um Unterstützung.<br><br>Dabei drängen sich einige Fragen auf, die von der Moderatorin des &#8222;Nachrichtensenders&#8220; natürlich allesamt nicht oder nicht mit dem nötigen Nachdruck gestellt wurden: Warum kündigt man eine solche Truppenverlegung im nächsten Jahr bereits jetzt an? Um Putin Zeit zu geben, sich darauf einzustellen oder als bloße Drohung, die man gar nicht realisieren will? Was passiert, wenn Trump gewählt wird, der angekündigt hat, die Eskalation gegen Russland nicht weiter zu fortzusetzen? Aber vor allem: Warum landen die Truppen mit Schiff und Flugzeug in den Niederlanden und nicht direkt in den östlichen Grenzstaaten der NATO wie Rumänien und Polen? Verfügt die NATO nicht über Transportflugzeuge mit entsprechender Reichweite? Ist Auftanken nicht möglich? Warum müssen diese Truppen im Jahr der Bundestagswahl schwerfällig durch Deutschland transportiert werden? Warum ist dafür schon auf dem Hinweg die &#8222;massive Unterstützung der Zivilgesellschaft&#8220; nötig, derer Kampftruppen in der Regel erst auf dem Rückweg nach verlorenen Kriegen bedürfen?<br><br>Es drängt sich der Eindruck auf, dass 2025 in Deutschland ein &#8222;Kriegswahlkampf&#8220; geführt werden soll. Das heißt, dass die Solidarität mit &#8222;unseren Truppen&#8220; sämtliche anderen Themen aus dem öffentlichen Diskurs drängen soll. Mit der &#8222;Impfpflicht&#8220; hatte man bei der letzten Wahl ein ähnlich dominantes Thema gefunden. Auch damals konnten andere Fragen öffentlich kaum erörtert werden; zum Beispiel, warum in einem Land, in dem das gesamte öffentliche Leben gelockdownt war und in dem sogar Kinderspielplätze abgeschottet wurden, ausgerechnet die ungezügelte Masseneinwanderung ungebremst weiterlaufen konnte. Und nur nebenbei sei angemerkt: Wer seine Kinder auf Wunsch der Regierung einem Gen-Technik-Experiment wie der mRNA-Impfung ausliefert, der wird ebendiese Kinder auch ohne zu zögern in einen Krieg schicken. Das liegt auf der Hand.<br><br>Einen Fehler, den die Altparteien bei &#8222;Corona&#8220; begangen haben, werden sie beim Kriegswahlkampf 2025 allerdings nicht wiederholen: Für die Gegenposition zur Zwangs-Gen-Spritze stand 2021 dem Wähler nämlich nur eine einzige aussichtsreiche Partei zur Verfügung. Das war ausgerechnet die AfD, die man ja unbedingt verhindern wollte. So ungeschickt ist man diesmal nicht. Rechtzeitig hat man mit dem BSW eine <a href="https://zitronenmarmela.de/?s=scheinopposition">Scheinopposition</a> aufgebaut, auf deren Mühlen das Wasser der Unzufriedenen fließen soll. Das Parteienkartell wird so keinen ernsten Schaden erleiden. BSW ist Fleisch vom Fleische der Altparteien. In den entscheidenden Fragen der Remigration und der Redemokratisierung unserer Gesellschaft ist von dieser Partei nichts Substanzielles zu erwarten. Sie ist lediglich alter Wein in neuen Schläuchen. Sie ist <a href="https://zitronenmarmela.de/2023/09/10/wagenknechts-neue-altpartei/">die jüngste Altpartei</a>.<br><br>Die Wahl von Donald Trump im Herbst dieses Jahres – die auch nach Bidens TV-Duell-Blamage keinesfalls sicher ist – könnte den deutschen Produzenten eines Kriegswahlkampfs allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. Es ist in diesem Fall mit einer &#8222;Old-Shoe-Erzählung&#8220; zu rechnen, vermutlich nach dem Motto, dass wir uns jetzt auf den &#8222;Schutz der Amerikaner&#8220; nicht mehr verlassen können und unser militärisches Schicksal selbst in die Hand nehmen müssen. Wir selbst sind dann die einsamen letzten Kämpfer auf dem &#8222;Feld der Ehre&#8220;, das heute &#8222;Feld der Werte&#8220; heißt. Auf jeden Fall wird es an Durchhalteparolen nicht mangeln. Eventuell wird es zu Massenmusterungen oder ähnlichem kommen. Am besten wirkt nämlich immer irgendetwas mit &#8222;Mitmacheffekt&#8220;. Denn wenn man die Wähler erst mal zu morgendlichen Wehrsportübungen oder ähnlichem mobilisieren kann, dann bekommt man sie auch locker an die Wahlurne.<br><br>Eventuell gießt man auch im Falle eines Trump-Sieges von deutscher Seite in einem näherliegenden Konfliktgebiet auch etwas Öl ins Feuer. Je näher die Bedrohung liegt, desto besser wirkt sie. Der instabile Balkan ist dafür nach wie vor ein prädestiniertes Gebiet: Albanien greift an! Womit dann eins zu eins die Filmrealität in unserer Realität angekommen wäre. Die in dieser Hinsicht talentierte Frau Baerbock sollte eine rasche Eskalation mit einem Balkanland im Rahmen ihrer &#8222;feministischen Außenpolitik&#8220; schnell zuwege bringen.<br><br>Ein derartiges Spiel mit dem Feuer des Krieges ist heute natürlich wesentlich gefährlicher als Ende der 90er-Jahre, als &#8222;Wag the Dog&#8220; gedreht wurde. Man kann nur ernsthaft hoffen, dass auch die Ampelmänn:innen und die CDU-Hilfsregierung das begriffen haben. Denn es ist auch heute kein Szenario denkbar, in dem ein bewaffneter Konflikt mit Russland nicht auch mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffe#Taktische_Kernwaffe" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">taktischen Atomwaffen</a>, also nuklear, geführt werden wird.<br><br>&#8222;There’s no such thing as a winnable war – It’s a lie we don&#8217;t believe anymore&#8220;, <a href="https://youtu.be/wHylQRVN2Qs?si=lPJLSgyb-YbaQxfR">sang Sting</a> noch vor der Wende im Ostblock. Daran hat sich nichts geändert. Es gibt immer noch keinen gewinnbaren Krieg gegen Russland. Hoffen wir diesmal, dass auch die Deutschen ihre Kinder lieben und vielleicht mal einen Weltkrieg auslassen. Wir müssen dazu auch das Spiel mit dem Feuer im Wahlkampf entschieden bekämpfen. Ein solches Spiel ist nicht kontrollierbar.<br><br>Während im Film die Schuhe über den Stromleitungen ein gewünschtes Signal der Solidarität mit dem von der Regierung erschaffenen Pseudokriegsheld waren, so trifft man dieses Symbol heute in den USA tatsächlich an. In der Realität verweist es allerdings nicht auf den &#8222;Kriegshelden&#8220;, sondern auf den Film als solchen und hat somit eine Bedeutungsumkehr erlangt. Heute bedeuten die Schuhe über der Stromleitung so viel wie: &#8222;Misstraut der Regierung, ihr werdet verar***t!&#8220; Vielleicht sollte man dieses Symbol auch in Deutschland bekannter machen.<br><br>Wir sollten jedenfalls auf eine derartig gesteigerte Kriegsinszenierung in 2025 vorbereitet sein. Sonst wird sie die echte Opposition mit der gleichen Wucht treffen, wie zuvor die &#8222;Corona Pandemie&#8220;, die ebenfalls mehr politische Inszenierung als tatsächliche Bedrohung war. Es wird zwar auch nach der Wahl hoffentlich keinen Krieg mit deutscher Beteiligung geben, aber weitere wertvolle Jahre für die notwendige Reform unseres Landes gehen dann verloren.<br><br>Die deutschfeindlichen Parteien spielen bei der Abschaffung unseres Landes auf Zeit. Die darf der Wähler ihnen 2025 nicht geben.</p>
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		<title>Die &#8222;Professionalisierung&#8220; der AfD</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/06/11/die-professionalisierung-der-afd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 13:46:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Berufspolitiker]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesvorstand]]></category>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Weidel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die AfD wird sehr dicke Bretter bohren müssen. Mit der absehbaren Übernahme von Regierungsverantwortung ist sie nicht etwa am Ziel, sondern ihre eigentliche Charakterprobe wird dann erst beginnen. Die AfD braucht dafür treue Unterstützer, die sie sehr langfristig an sich binden muss. Allein mit "politischem Marketing" geht das nicht.]]></description>
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<p><strong>Die AfD wird sehr dicke Bretter bohren müssen. Mit der absehbaren Übernahme von Regierungsverantwortung ist sie nicht etwa am Ziel, sondern ihre eigentliche Charakterprobe wird dann erst beginnen. Die AfD braucht dafür treue Unterstützer, die sie sehr langfristig an sich binden muss. Allein mit &#8222;politischem Marketing&#8220; geht das nicht.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="584" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/06/Die_Professionalisierung-1024x584.jpg" alt="" class="wp-image-1062" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/06/Die_Professionalisierung-1024x584.jpg 1024w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/06/Die_Professionalisierung-300x171.jpg 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/06/Die_Professionalisierung-768x438.jpg 768w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/06/Die_Professionalisierung-1536x876.jpg 1536w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/06/Die_Professionalisierung-2048x1168.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Gleichschritt &#8211; Marsch!?</figcaption></figure>



<p>Viel ist dieser Tage in der AfD von &#8222;Professionalisierung&#8220; die Rede. Von Politikern sollte man erwarten können, dass sie die Bedeutung ihrer Worte kennen. &#8222;Profession&#8220; ist dabei nichts anderes als ein Fremdwort für Beruf und Gewerbe. Wenn Deutschland aber eines nicht braucht, dann ist es eine weitere Berufspolitikerpartei. Gegen mehr Effizienz und optimierte Abläufe ist dabei nichts einzuwenden. Man könnte diese Banalität aber einfach mit dem Satz, &#8222;wir müssen schlagkräftiger werden&#8220;, zum Ausdruck bringen. Doch man wählt den Begriff der Professionalisierung, weil man vermutlich genau diesen auch meint. Nach der Peitsche der &#8222;Antifa&#8220; schmeckt das Zuckerbrot des Pfründestaats so manchem wohl besonders köstlich.<br><br>Viel ist in der Parteispitze noch von direkter Demokratie und Amtszeitbegrenzungen die Rede. Aber dies nur in Sonntagsreden und nur insoweit es die Politik im Allgemeinen betrifft. Innerparteilich wird die Parteibasis dagegen sukzessive entmachtet, indem auf Delegiertensysteme umgestellt wird, wo immer dies möglich ist. Anträge zur Begrenzung der Anzahl möglicher Legislaturperioden bei Parteiämtern werden von den Vollzeitpolitikern in spe in der Regel abgeschmettert.<br><br>Am Bedenklichsten ist aber der Umgang mit dem innerparteilichen Konkurrenten und dessen Recht auf abweichende Meinung oder verbale Ungeschicklichkeiten. Der Umgang mit Maximilian Krah erinnert fatal an ähnliche Vorgehensweisen unter Lucke, Petry und Meuthen. Offenbar kann kein Parteivorsitzender dieser Versuchung über längere Zeit widerstehen. Die AfD soll mal wieder stromlinienförmig und &#8222;marktgerecht&#8220; gemacht werden.<br><br>Eine solche Strategie verkennt, dass der AfD-Sympathisant überhaupt keine flach gelutschte, süßliche AfD haben möchte. Vielmehr ist gerade das herzhafte und kantige Anderssein dieser Partei der Grund, warum sie im Volk so beliebt ist. Wenn der Preis für politische Mehrheiten der Verrat an der Parteiseele ist, dann ist der Preis zu hoch. Eine AfD mit 40 Prozent Zustimmung ist völlig wertlos, wenn sie genauso opportunistische Cancel-Culture praktiziert wie die Altparteien.<br><br><strong>Überzeugen, nicht überreden</strong><br><br>Gegen kluges politisches Marketing ist naturgemäß nichts einzuwenden, aber das Marketing darf die Substanz nicht untergraben. Es ist ein schlechter Tausch, für einen potenziellen Neuwähler drei treue verdiente Mitstreiter zu enttäuschen und zu demobilisieren.<br><br>Die AfD wird sehr dicke Bretter bohren müssen. Mit der absehbaren Übernahme von Regierungsverantwortung ist sie nicht etwa am Ziel, sondern ihre eigentliche Charakterprobe wird dann erst beginnen. Sie wird – ohne Frage – dabei auch Fehler machen, die dem Wahlvolk starke Bauchschmerzen verursachen werden. Wähler, die durch &#8222;cleveres Taktieren&#8220; herbei getrickst wurden, werden dann ebenso schnell weg sein, wie sie gewonnen wurden. Die AfD braucht daher treue Unterstützer, die sie sehr langfristig an sich binden muss. Diese kann man nicht einfach überreden oder durch &#8222;geschicktes Marketing&#8220; für sich gewinnen, sondern solche Unterstützer müssen inhaltlich überzeugt werden – und zwar auch durch glaubhaftes Handeln innerhalb der Partei.<br><br><strong>Nicht dem Drachen opfern</strong><br><br>Die Vorstände der AfD müssen sich vor ihre gewählten Spitzenkandidaten ebenso stellen, wie vor ihre Mitglieder und Unterstützer. Sie dürfen auf keinen Fall an Verleumdungen mitwirken – auch nicht durch unterlassene Hilfeleistung bei abstrusen Vorwürfen. Sie dürfen unbequeme Geister nicht dem politisch korrekten Zeitgeist zum Fraß vorwerfen. Das opportunistische Kalkül bei solchen Auslieferungen von Mitstreitern ist stets, durch die Opferung Einzelner dem &#8222;großen Ganzen&#8220; zum Sieg zu verhelfen. Eine solche Strategie kann aber langfristig niemals zum Erfolg führen. Denn jeder ernsthaft regierungskritische Deutsche, also jeder potenzielle AfD-Wähler, hat heute schon die Erfahrung gemacht, für seine Ansichten in die rechtsextreme Ecke gestellt zu werden. Da die meisten Menschen mit Empathie begabt sind, werden sie sich bei solchen Vorgängen also fragen: Wie würden die mit mir umgehen, wenn ich mich mal im Ton vergreife? Wie sähe es aus, wenn Geheimdienste oder Spitzel meine private Kommunikation abhören, aus dem Zusammenhang reißen und in die Öffentlichkeit zerren würden? Warum sollte ich Mitglied in einer Partei werden, die zu den gleichen Methoden der Ausgrenzung und der Cancel-Culture greift, die sie bei anderen kritisiert? Zur Not kann ich vielleicht mit 40 Millionen Migranten in diesem Land irgendwie leben, aber ein Leben ohne Meinungsfreiheit ist ein würdeloses Leben in einem geistigen Gefängnis. Also, wofür soll ich noch die AfD wählen?<br><br>In unserem kollektiven Bewusstsein sind diese Erfahrungen in Sagen und Märchen bereits fest kodiert: Der Drache fordert zuerst immer &#8222;nur&#8220; eine unschuldige Jungfrau pro Jahr als Opfer, um die Bewohner des Dorfes in Ruhe zu lassen. Doch diese Märchen gehen nie gut aus. Der Drache wird immer gefräßiger. Am Ende bleibt den Dorfbewohnern nie etwas anderes übrig, als den Mut aufzubringen, von den Beschwichtigungsopfern abzulassen und den Drachen frontal anzugreifen.<br><br>Weniger episch gesprochen: Die Selbstentlastung, mit dem Finger auf andere zeigen, nach dem Motto, &#8222;ich bin nicht rechtsextrem, aber mein Nachbar zur Rechten, der ist rechtsextrem&#8220;, die funktioniert nicht. Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Overton-Fenster">Overton-Fenster, das Fenster des gesellschaftlich Sagbaren</a>, wird dann immer kleiner. Denn wenn meine rechten Nachbarn alle weg sind, bin irgendwann ich selbst der &#8222;Rechtsaußen&#8220;.<br><br>Und auch dies muss jedem AfD-Mitglied klar sein: Das politische Establishment will keine AfD, in keiner Form – auch keine gemäßigte. Jegliche Unterwerfung unter die politische Korrektheit ist daher vergebene Liebesmüh.<br><br><strong>Selbstdisziplin, Selbstkritik und Wille zur Einheit</strong><br><br>Die Meinungsfreiheit darf für die AfD nicht ein Thema unter vielen sein. <a href="https://zitronenmarmela.de/2022/11/06/meinungsfreiheit-wiederherstellen/">Die Meinungsfreiheit</a> ist das Thema, an dem sich Deutschlands Zukunft entscheiden wird. Nicht nur Wissenschafts- und Kunstfreiheit leiten sich unmittelbar aus ihr ab, sondern auch die Freiheit des politischen Diskurses, ohne die jegliche Demokratie zur Farce wird.<br><br>Wahnsinn ist, immer die gleichen Fehler zu machen und andere Ergebnisse zu erwarten. Man möchte hoffen, dass der Bundesvorstand und auch der Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen zu Selbstkritik und Umkehr fähig sind. Ansonsten kann man sich darauf verlassen, dass <a href="https://zitronenmarmela.de/2024/05/23/fall-krah-die-basis-muss-es-richten/">die Parteibasis der AfD</a> weiterhin wach und selbstbewusst genug ist, sich diesen verheerenden Tendenzen erneut entgegenzustellen.<br><br>Alle Parteimitglieder und -funktionäre sind jetzt zu Selbstdisziplin, Selbstkritik und zum Willen zur Einheit aufgerufen. Nur so ist ein erneutes Lucke-Petry-Meuthen-Szenario zu verhindern. Falls es doch nicht zu vermeiden ist, wird die AfD es auch diesmal überstehen. Aber es wird die Partei wieder wertvolle Zeit kosten, die unser Land nicht mehr hat.</p>
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		<title>DEXIT braucht keine Fraktion</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/05/26/dexit-braucht-keine-fraktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2024 15:05:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die AfD wird durch den Ausschluss aus der ID-Fraktion vor sich selbst geschützt. Denn was will sie in einer Fraktion mit der Sozialistin Le Pen?]]></description>
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<p><strong>Die AfD wird durch den Ausschluss aus der ID-Fraktion vor sich selbst geschützt. Denn was will sie in einer Fraktion mit der Sozialistin Le Pen?</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1050" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit-1024x768.jpg 1024w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit-300x225.jpg 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit-768x576.jpg 768w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nichts wie raus aus dieser EU. (Bildlizenz: Pixabay-Inhaltslizenz)</figcaption></figure>



<p>An Nigel Farage und seine flammenden Reden im EU-Parlament können sich die meisten politisch interessierten Menschen noch erinnern. Auch dessen Partei, die UKIP, die den Austritt der Briten aus dem EU-Moloch erwirkt hat, ist den meisten noch namentlich ein Begriff. Aber weiß noch irgendwer, welcher Fraktion die UKIP im EU-Parlament angehörte? Spielte das für den enormen politischen Erfolg dieser Partei irgendeine Rolle?<br><br>Es waren tatsächlich unterschiedliche Fraktionen, denen sich die UKIP zeitweilig angegliedert hatte. Und so etwas ist nicht ungewöhnlich, denn das EU-Parlament ist in seinen Fraktionszusammensetzungen wesentlich volatiler, als dies in unserem nationalen Parlament der Fall ist.<br><br>In den Mainstreamberichten über den Ausschluss der AfD aus der ID-Fraktion wird gerne unterschlagen, dass die Abstimmung mit knappster Mehrheit beschlossen wurde und dass insbesondere die FPÖ – der wichtigste Verbündete der AfD in Europa – nicht für den Ausschluss gestimmt hat. Die &#8222;Volkspartij voor Vrijheid en Democratie&#8220; von Geert Wilders, die gerade in der letzten Parlamentswahl zur stärksten Partei in den Niederlanden gewählt wurde, ist bisher gar nicht in der ID-Fraktion vertreten. Und auch in Frankreich hat sich mit &#8222;Reconquête&#8220; bereits eine aussichtsreiche rechte Abspaltung etabliert, denen der Kurs von Le Pens &#8222;Rassemblement National&#8220; gerade in den Fragen der Remigration zu weichgespült ist.<br><br>Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die AfD im EU-Parlament lange Zeit allein bleiben wird. Man muss der ID-Fraktion für diesen &#8222;Rauswurf&#8220; vermutlich sogar dankbar sein. Denn die AfD wird hier vor sich selbst geschützt. Was will die AfD denn in einer Fraktion mit der Sozialistin Le Pen, die das &#8222;Recht auf Schwangerschaftsabbruch&#8220; in der französischen Verfassung feiert? Was will sie mit einer Meloni anfangen, die weiterhin &#8222;Flüchtlingsschiffe&#8220; in Italien anlanden lässt und die Migranten nach Deutschland weiterleitet? Meloni pflegt zudem überaus freundschaftliche Kontakte zu Ursula von der Leyen und Selenskyj. Und der polnischen Pis-Partei kann der Konfrontationskurs gegen Russland gar nicht scharf genug sein.<br><br>In so einer Fraktion war die AfD ohnehin fehl am Platz. Es wird Zeit, dass im EU-Parlament – solange dies besteht und Macht über uns ausübt – ein neues Kraftzentrum mit klarer Schwerpunktsetzung für internationalen Frieden und gewaltfreie Remigration entsteht. Wenn die AfD dabei kurzzeitig ohne Fraktion sein sollte, ist das besser als weiterhin in schlechter Gesellschaft zu verweilen.<br><br>Was diese schlechte Gesellschaft der verbliebenen ID-Fraktion zudem noch eint, ist das gemeinsame Interesse, weiter von deutschen Steuer-Milliarden profitieren zu wollen. Die AfD will genau dies nicht. Die AfD ist in dieser Wahl mit der Prämisse angetreten, dass die EU, wenn sie sich als reformunfähig erweisen sollte, nach einer Volksabstimmung in Deutschland zu verlassen sei.<br><br>Der jetzige Ausschluss der AfD aus der ID-Fraktion zeigt aber überdeutlich, dass selbst die nationalen Oppositionen anderer EU-Staaten keinen echten Reformwillen aufweisen, sondern sofort bereit sind, sich durch das von Ursula von der Leyen zugeteilte Zuckerbrot bestechen zu lassen. Dass die missverständlichen Äußerungen von Krah lediglich ein Vorwand für den Bruch waren, weiß jeder, der schon Le Pens Reaktion auf die Deportationslüge von Correctiv mitbekommen hat. Diesen Verleumdungen wollte Frau Le Pen, trotz mehrfacher persönlicher Klarstellungen von Frau Weidel, unbedingt Glauben schenken. <a href="https://www.compact-online.de/weidel-vs-le-pen-zerbricht-das-buendnis/">Der Bruch war vorprogrammiert</a> und gewollt.<br><br>Das Eliten-Projekt EU ist gescheitert und erwiesenermaßen reformunfähig. Deutschland sollte es deshalb schleunigst verlassen. Die AfD sollte diese Forderung jetzt wieder stärker in den Vordergrund rücken. Eine starke AfD tut aber jedem Parlament gut, das Macht über uns ausübt. Deshalb kann man die AfD am 9. Juni auch ohne klare Fraktionsperspektive guten Gewissens ins EU-Parlament wählen; denn der DEXIT braucht keine Fraktion.<br><br><em>—</em><br><em>Verwandter Artikel: </em><em><a href="https://zitronenmarmela.de/2024/05/23/fall-krah-die-basis-muss-es-richten/">Fall Krah: Die Basis muss es richten</a></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Prusselieseisierung der Pippi-Partei</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/05/25/die-prusselieseisierung-der-pippi-partei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2024 12:09:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Baerbock]]></category>
		<category><![CDATA[Greta]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Pippi zur Erzieherin Fräulein Prysselius ("Tante Prusseliese") mutierte. Ein Nachruf zu Lebzeiten auf Greta Thunberg und den sterbenden grünen Lifestyle. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie Pippi zur Erzieherin Fräulein Prysselius (&#8222;Tante Prusseliese&#8220;) mutierte. Ein Nachruf zu Lebzeiten auf Greta Thunberg und den sterbenden grünen Lifestyle.</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="400" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/Die_Prusselieseisierung.jpg" alt="" class="wp-image-1041" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/Die_Prusselieseisierung.jpg 640w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/Die_Prusselieseisierung-300x188.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eine Naturbegabung.
Bildquelle (Ausschnitt): Superbass auf Wikipepia 
Lizenz CC BY-SA 4.0 Deed (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)</figcaption></figure>



<p>Politik kann legitime Interessenvertretung, verdecktes Profitstreben oder Ideologie sein. Wenn sie das nicht ist, dann ist Politik in der Regel Psychologie, Millieugeborgenheit oder bloßes Design. Für finanziell sorglose Politikkonsumenten dürften Millieugeborgenheit und Design sogar die Hauptfaktoren sein, die ihre politische Selbsteinordnung bestimmen. Welche Meinung steht mir? Was gilt als schick bei Kollegen und Nachbarn? Das sind die stillen Fragen, die das politische &#8222;Denken und Handeln&#8220; solcher Menschen bestimmen.<br><br>Keine Partei in Deutschland ist heute so stark mit einem konkreten Lifestyle assoziiert wie die Grünen. Nie dürfen in einem Vielfaltshaushalt heute auf einem Tisch zwei gleiche Kaffeetassen stehen. Bunt MÜSSEN sie sein! Und fünf Kaffeetassen müssen mindestens sechs Geschlechter haben. Jeder Stuhl muss ein Einzelstück sein. Spätestens bei fünf gleichen Stühlen beginnt der Gestaltungsfaschismus. Hautfarbe spielt absolut keine Rolle, aber Mama und Papa sind doch sehr stolz, dass die Tochter einen echten Schwarzen mit nach Hause bringt. Auch der pubertierende Sohn lässt hoffen, denn noch weiß er nicht, ob er sich geschlechtlich als Fuchs oder Fahrradständer identifizieren soll. Dass für den Frieden Friedenspanzer geliefert werden müssen, das weiß heute jedes grüne Kind! Dass dies vor der nächsten Wahl wieder anders sein kann, auch. FFP2-Masken sind gesund für Kinder, Holzspielzeug auch. Die kleine Luisa spielt mit dem Holzpanzer im Sandkasten. Berührungsängste mit dem Thema Krieg sollen so abgebaut und Genderstreotype überwunden werden. Am Balkon hängt die Ukraine-Fahne, oder was sonst gerade das &#8222;current thing&#8220; ist. Der Schutz der nationalen Integrität der Ukraine ist sooo wichtig. Der Schutz der deutschen Integrität natürlich nicht. Das wäre ja Nazi! Die ganze Familie ist 8-fach geboostert und immer noch stolz darauf. Doch auf den Tisch kommt nur das vegane Schnitzel aus kontrolliert biologischem Anbau. Gentechnik (im Essen) lehnen die freiwilligen mRNA-Probanden nämlich nach wie vor strikt ab!<br><br>Wer in diesem Mikrokosmos kognitive Dissonanzen erfährt, der darf sie gerne für sich behalten. Demokratie ist super (da gibt es so viel staatliche Pöstchen). Aber offener Diskurs muss ja nun wirklich nicht unbedingt sein. Denken und Logik sind sowieso in höchstem Maße der toxischen Maskulinität verdächtig. Es wird gefühlt und nicht gedacht in der Villa Kunterbunt! Zwei mal drei macht vier, widdewiddewitt …<br><br>Die schreiend bunte Vielfalt ist heute so bunt, dass sie schon wieder grau wird. Ja, ja, wir sind heute alle Individuen! – &#8222;Ich nicht!&#8220;, möchte man da <a href="https://www.youtube.com/watch?v=06Tz_1ahZT8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit Monty Python</a> dazwischen brüllen. Denn wer Originalität und Individualität derart offensiv vor sich hertragen muss, dem fehlt meist nichts mehr als genau diese Eigenschaften. &#8222;Kink&#8220;, &#8222;Cosplay&#8220; und jährlicher &#8222;Genderwechsel&#8220; sind Maskeraden. An Maskeraden ist prinzipiell nichts auszusetzen, doch unter diesen Masken ist oft nicht mehr viel zu finden: keine Inspiration, keine Bildung und vor allem keine geistige Individualität.<br><br>Greta Thunberg, von der vielleicht in der einen oder anderen Villa Kunterbunt noch ein Poster an der Wand hängt, hatte noch etwas Authentisches. Zumindest war das politische Produkt Greta™ genau darauf hin designt. Sie sollte das infantile bunte Treiben mit Schwere, Ernst und Sinnhaftigkeit unterfüttern. Aus Schweden stammend, mit geflochtenen Zöpfen und auf liebenswürdige Art etwas knulle autistisch, war Greta eine Art reale Inkarnation der lindgrenschen Pippi-Langstrumpf. Doch Gretas heroischer Kampf gegen das Weltklima machte aus der tollen Göre eine missionarische Heilige, die uns mit ihrem cleveren Ablasshandel vor der &#8222;Klimahölle&#8220; bewahren sollte.<br><br>Das entgrenzte Ego und die neurotischen Ängste dieses seelisch missbrauchten Kindes wurden fortan zum Maßstab allen politischen und gesellschaftlichen Handelns genommen. Kein durchgeknalltes Kind sollte je wieder durchgeknallte Klimaängste haben müssen. Pippi Langstrumpfs kindgerechter Furor wurde von Greta im &#8222;How dare you!&#8220; (Wie könnt ihr es wagen!) aufgerufen und politisch verzweckt. Genau an diesem Punkt schlägt die wilde, anarchistische Pippi in die autoritär verklemmte Tante Prusseliese um. Man sieht, dass Prusseliese nichts anderes ist, als eine gealterte Pippi, die mit ihren narzisstischen Kränkungen und paranoiden Ängsten nicht anders umzugehen weiß, als alles und jeden zu reglementieren. Nur der prüdeste Klimatotalitarismus kann ihre Seelenpein noch besänftigen. Und wehe allen, die sich nicht nach dem engen Moralkodex von Frau Pippi-Prusseliese richten! How dare you!<br><br>Es sollte jetzt auch klar geworden sein, warum Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Erzählung, die so eine Art Lifestyle-Bibel des grünen Milieus darstellt, natürlich einer sorgfältigen sittlichen Prüfung durch die neuen Prüderiewächter unterzogen werden musste. Aus Pippis Vater, der vorher &#8222;Negerkönig&#8220; war, musste ein &#8222;Südseekönig&#8220; werden. Stammbaummanipulationen sind zwar bei Heiligen nichts Ungewöhnliches, jedoch bleibt die kostbare Authentizität auf der Strecke.<br><br>Ginge es nur um Greta Thunberg, so bräuchte man kein Wort mehr über diese zu verlieren, weil diese sich mit ihrem recht unverhohlenen Antisemitismus ja selbst ins politische Abseits geschossen hat. Doch diese Wandlung von der Pippi zur Prusseliese ist heute mehrfach zu beobachten: Claudia Roth trägt, ungeachtet ihres Alters und ihrer Leibesfülle, zwar immer noch Kostüme, die einer Pippi würdig wären, doch ihr empörter, bigotter Tonfall ist heute doch eindeutig Prusseliese. Keine Partei redet heute so viel von &#8222;politischem Anstand&#8220;, wie ausgerechnet die Grünen, die einst in Jeans und Turnschuhen den Bundestagspräsidenten ein &#8222;Arschloch&#8220; genannt haben. Und wenn man sich Frau Britta Haßelmann anschaut, dann ist das eine Frau, die in jeder Pippi-Neuinszenierung zur Erstbesetzung für die Prusseliese zählen würde. Eine Naturbegabung!<br><br>Permanente Empörung und geistige Prüderie, die nur einen sehr schmalen Korridor zulässiger Gedanken akzeptiert, sind heute zum Markenzeichen einer Partei geworden, die sich einst die &#8222;antiautoritäre Erziehung&#8220; auf die Fahnen schrieb. Antiautoritäre Erziehung bei Kindern produziert autoritäre und dumme Erwachsene. Das kann man heute mit Blick auf unsere Trampolin-Ministerin wohl mit Fug und Recht behaupten.<br><br>Die gute Nachricht ist aber, dass das grüne Zeitalter zu Ende geht. Die inneren Widersprüche sind so groß geworden, dass auch legaler Cannabiskonsum sie nicht mehr dauerhaft überdecken kann. Kein Lifestyledesign wird diese Widersprüche überzeugend harmonisieren können. Nur noch hysterischer Kult, wie bei den &#8222;<a href="https://youtu.be/5xdubldZ_U4?si=fipS_c_-Noq8VPUp&amp;t=153">Omas gegen rechts!</a>&#8220; *, kann die Wahrnehmung dieser Schizophrenien noch eine Zeit lang überdröhnen. Pippi war gestern. Die grüne &#8222;Vielfalt&#8220; scheitert an ihrer geistigen Einfalt und Prüderie. Heute ist Prusseliese und morgen ist’s aus. Das grüne Milieu ist nicht mehr schick. Die Lifestyle-Grünen sterben aus. Der grünen Partei bleiben als Wähler nur noch diejenigen, die direkt an ihrem Subventionstropf hängen. Das sind leider nicht wenige.<br><br>* allesamt Prusselieses auf der verzweifelten Suche nach ihrem &#8222;inneren Kind&#8220;, also Pippi.<br><br><em>&#8212;</em><br><em>Verwandte Artikel: </em><br><em><a href="https://zitronenmarmela.de/2024/01/06/so-spannend-ist-ein-faehrausfall/">So spannend ist ein Fährausfall</a></em><br><a href="https://zitronenmarmela.de/2024/08/31/sylt-und-die-psychopolitische-wende/">Sylt und die psychopolitische Wende</a></p>
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		<title>Fall Krah: Die Basis muss es richten</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/05/23/fall-krah-die-basis-muss-es-richten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 21:50:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Brandner]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Politische Korrektheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Krah mit seinen Äußerungen einen taktischen Fehler gemacht haben sollte  – was man durchaus so sehen kann – dann hat die Reaktion des Bundesvorstands diesen Fehler verschlimmert, anstatt ihn zu heilen. Die Parteibasis muss sich jetzt zu Wort melden und die AfD wieder auf Kurs bringen, wie sie es schon so oft getan hat. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wenn Krah mit seinen Äußerungen einen taktischen Fehler gemacht haben sollte – was man durchaus so sehen kann – dann hat die Reaktion des Bundesvorstands diesen Fehler verschlimmert, anstatt ihn zu heilen. Die Parteibasis muss sich jetzt zu Wort melden und die AfD wieder auf Kurs bringen, wie sie es schon so oft getan hat.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="840" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/Fall_Krah-1024x840.jpg" alt="" class="wp-image-1032" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/Fall_Krah-1024x840.jpg 1024w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/Fall_Krah-300x246.jpg 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/Fall_Krah-768x630.jpg 768w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/Fall_Krah.jpg 1272w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Es wird wieder ernst: Quo vadis, AfD? / Bearbeitetes Bildmaterial von Wikimedia Commons. Fotografen: Marcus Popillius (Krah), Sandro Halank  (Weidel und Höcke). Lizenz jeweils: CC BY-SA 4.0  (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)</figcaption></figure>



<p>&#8222;Mut zur Wahrheit&#8220;, so lautete der Wahlspruch der AfD in ihrem ersten Bundestagswahlkampf. Und tatsächlich hat die AfD in ihrer kurzen Geschichte viele heiße Eisen angepackt: 2015, auf dem Höhepunkt der &#8222;Willkommenseuphorie&#8220;, prangerte sie den Missbrauch des Asylgesetzes an und machte sich für Grenzschutz stark. Das brachte ihr den absurden Vorwurf ein, sie fordere den &#8222;Schießbefehl&#8220;. Bereits im Grundsatzprogramm 2016 setzte die AfD sich für den Weiterbetrieb der bestehenden Atomkraftwerke ein. Das war im &#8222;von der Energiewende begeisterten Deutschland&#8220; von damals eine ebenfalls absolut unpopuläre Forderung. Im gleichen Programm formulierte die AfD damals, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, was ebenfalls einen massiven medialen Aufschrei verursachte. Der Nachsatz, dass integrierte Muslime sehr wohl zu Deutschland gehören können, wurde natürlich bei der Skandalisierung unterschlagen. Die AfD hat für diese und andere Positionen offensiv geworben, statt vermeintlichen Mehrheitsmeinungen hinterherzulaufen. Die Zeit hat ihr recht gegeben. AfD-Positionen, die ehemals als absolut randständig galten, sind in der deutschen Bevölkerung heute mehrheitsfähig. Scheinoppositionelle Parteien wie CDU/CSU und Freie Wähler kopieren mittlerweile diese AfD-Inhalte eins zu eins in ihre Wahlprogramme. So wollen Altparteien der AfD vor Wahlen das Wasser abgraben, um sich dann nach der Wahl mit links-grünen &#8222;Projekten&#8220; zu überbieten.<br><br>Durch ein paar sinnentstellend zitierte Passagen des AfD-Spitzenkandidaten Maximilian Krah wurde jetzt kurzzeitig die deutsche NS-Vergangenheit ins Zentrum der Debatte gerückt. Wer sich <a href="https://x.com/SNiederleig/status/1793756229451583834">Krahs Sätze im Zusammenhang</a> anschaut, wird nichts Verwerfliches daran finden können. Doch reflexhaft wird dieses Thema auch aus der AfD als &#8222;unwichtig&#8220; und &#8222;Ablenkung von wichtigeren Themen&#8220; gebrandmarkt. Der Bundesvorstand der AfD hat sich eilfertig distanziert und Krah ein &#8222;Auftrittsverbot&#8220; erteilt. Vom &#8222;Mut zur Wahrheit&#8220; ist da nichts mehr zu spüren. Offensiv verteidigt werden Krahs sachlich richtigen Äußerungen schon gar nicht. Schlimmer kann man einem Spitzenkandidaten nicht in den Rücken fallen. Der Schaden für die Partei ist immens.<br><br>Wenn Krah im Wahlkampf auf die deutsche NS-Vergangenheit zu sprechen kommt, dann ist das absolut KEIN Nebenthema. Es ist das zentrale Thema, mit dem die AfD immer wieder in die &#8222;braune&#8220; Ecke gestellt wird. Die Deutungshoheit über diesen Themenbereich kann die AfD aber nicht gewinnen, indem sie kuscht. Beim Wähler kommen durch solches Zurückweichen zwei unterschwellige Botschaften an: Zum einen wird es als implizites Schuldeingeständnis aufgefasst, zum anderen entsteht der Eindruck, die AfD traue es ihren potenziellen Wählern nicht zu, sich im Zuge einer differenzierten Debatte ein qualifiziertes Urteil zu bilden.<br><br>Wenn der AfD-Vorstand in dieser Art kuscht und sich schamlos der &#8222;Cancel Culture&#8220; bedient, sobald ihm dies machtpolitisch irgendwie vorteilhaft erscheint, dann wird er selbst Teil des deutschen Problems. Denn die politisch-korrekte Tabuisierung inhaltlich richtiger Postionen zugunsten politischer Tagesgewinne hat unser Land an den Abgrund gebracht, an dem es heute steht.<br><br>In Ostdeutschland haben einige führende AfD-Politiker die fatale Wirkung solcher Anbiederungsversuche an den Mainstream bereits tiefer verinnerlicht. Besonders standfest in dieser Frage ist wohl fraglos Björn Höcke. Er erklärte bereits sehr früh in mehreren Reden, dass die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit für ihn nicht ein Thema unter vielen ist, sondern DAS Thema, an dem sich das Schicksal unseres Landes entscheiden wird. Die politische Korrektheit ist das letzte verbliebene Machtinstrument der Altparteien im Diskurs. Wer dieser falschen Korrektheit seinen Kotau macht, der behindert aktiv positive Veränderungen in unserem Land.<br><br>Wenn Krah mit seinen Äußerungen einen taktischen Fehler gemacht haben sollte – was man durchaus so sehen kann – dann hat die Reaktion des Bundesvorstands diesen Fehler verschlimmert, anstatt ihn zu heilen.<br><br>Nach der Europawahl, auf dem Bundesparteitag in Essen, ist der richtige Zeitpunkt, um die Fehler, die in diesem Wahlkampf vom Bundesvorstand gemacht wurden, aufzuarbeiten und Konsequenzen daraus zu ziehen. Die Parteibasis muss sich jetzt zu Wort melden und die AfD wieder auf Kurs bringen, wie sie es schon so oft getan hat (siehe Lucke, Petry, Meuthen). Nach einer kurzen Delle in der Zustimmung ging es nach der Befreiung von politisch-korrekter Selbstfesselung immer wieder bergauf. Umgekehrt wird ein fortgesetzter Angstkurs aber niemals zum Erfolg führen. Denn der Bürger will eine Partei, die selbst Mut hat und damit den Menschen im Lande Mut macht. Und der Bürger will auf gar keinen Fall eine Partei, die das Spiel des Establishments mitspielt und &#8222;Cancel Culture&#8220; durch eigene Nutzung legitimiert.<br><br>Die Mitglieder der AfD sollten sich aber durch die jetzigen Vorkommnisse nicht wieder in Lager aufspalten lassen. Auch für den Bundesvorstand kann es keine Kollektivschuld geben. Man muss sich ruhig aussprechen und sachlich schauen, wer welchen Einfluss auf diese Fehlentscheidung genommen hat (Wo war Brandner? Wo Gauland? Wo Chrupalla?). Notfalls müssen wieder &#8222;Köpfe rollen&#8220; – auch ganz an der Spitze. Für die wichtigen Wahlen im Osten muss jedenfalls sichergestellt werden, dass sich ein solcher Dolchstoß, wie gegen Krah, nicht wiederholen kann.<br><br>Die Wähler und Wahlkämpfer der AfD werden bei dieser EU-Wahl jedenfalls auf eine harte Probe gestellt. Glücklicherweise hat sich schon ein hartgesottener Kern von Stammwählern herausgebildet, den auch solche Stromschnellen nicht mehr schrecken. Mit elf Jahren ist die AfD historisch betrachtet immer noch eine sehr junge Partei. Was hier im Fall Krah passiert ist, gehört sicher immer noch zu den Geburtswehen einer Partei, die ihren eigenen Weg noch finden muss. Eine &#8222;Professionalisierung&#8220;, im Sinne einer Nachahmung anderer Berufspolitikervereinigungen, wäre jedenfalls ein tödlicher Irrweg.<br><br>Dass alle Fehler der AfD heute besonders schmerzlich sind, liegt sicher daran, dass unsere Nation derzeit fast schon auf dem Sterbebett liegt; da spürt man jeden Behandlungsfehler doppelt. Und es bleibt der AfD auch nicht mehr viel Zeit, das Schlimmste für unser Volk und Land abzuwehren. Dass die AfD die Kraft hätte, doch noch etwas für Deutschland zu retten, erkennt man an dem Furor, mit dem sie von den Etablierten bekämpft wird. Würde die Wahl der AfD tatsächlich nichts ändern, hätte man nicht solche Angst vor ihr. Es besteht also immer noch Grund zur Hoffnung. Das von Merkel geschaffene Altparteienkartell spielt allerdings auf Zeit. Diese Zeit darf der Wähler diesem Kartell nicht gewähren. Der Druck aufs politische Establishment muss stetig erhöht werden. Die AfD muss ihre Wähler jetzt um Nachsicht und Vertrauen bitten – trotz allem, was passiert ist, und auch trotz allem, was notwendigerweise noch passieren muss.<br><br>&#8212;<br><br>Auch veröffentlicht auf compact-online.de: <a href="https://www.compact-online.de/fall-krah-die-basis-muss-es-richten/">https://www.compact-online.de/fall-krah-die-basis-muss-es-richten/</a></p>
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		<title>Fühle die Repression, spüre deinen Zorn</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/05/11/fuehle-die-repression-spuere-deinen-zorn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2024 18:57:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Über Furcht und Bedrängnis, Seelenfrieden und Zuversicht. Etwas andere Gedanken zu Pfingsten. ]]></description>
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<p><strong>Über Furcht und Bedrängnis, Seelenfrieden und Zuversicht. Etwas andere Gedanken zu Pfingsten.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="836" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/flammen-1024x836.jpg" alt="" class="wp-image-1027" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/flammen-1024x836.jpg 1024w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/flammen-300x245.jpg 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/flammen-768x627.jpg 768w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/flammen.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Feuerzungen – Zungenrede  (Lizenz: Pixabay-Inhaltslizenz)</figcaption></figure>



<p>Der Fakten sind genug gewechselt, lasst uns nun über Gefühle reden!<br><br>Viele Menschen sind heute verzagt und eingeschüchtert. Unterdrückter Zorn führt nicht selten zu Resignation und Depression. Mit der &#8222;falschen&#8220; Meinung verliert man heute schnell seinen Arbeitsplatz, seinen Freundeskreis und mitunter sogar seine Familie. Wir brauchen keine Statistiken, um zu wissen, dass es um die Meinungsäußerungsfreiheit in unserem Land mal wieder schlecht bestellt ist.<br><br>Wir müssen wohl alle zugeben, dass Kontaktschuld, Cancel Culture, Zensur und staatliche Desinformation eine Wirkung auf uns haben; egal ob wir es wollen oder nicht. Niemand ist wirklich davor gefeit.<br><br>Wer sich vom schweigenden Mitläufer zum aktiv spitzelnden oder diffamierenden Mittäter machen lässt, braucht diese unangenehmen Gefühle nicht mehr wahrzunehmen. Er wechselt auf die Seite der Macht, wo er seine Ohnmacht nicht mehr spüren muss. Star-Wars-Fans werden es die &#8222;dunkle Seite der Macht&#8220; nennen. Dort verschwindet die eigene Individualität hinter Gehorsam, Uniform und Atemmaske. Schließlich ist man emotional derart abgestumpft, dass man bereit wird, auf den eigenen Sohn mit dem Lichtschwert einzudreschen. Als (Mit-)Täter ist man nicht mehr machtlos, sondern erhebt sich machtvoll über die Opfer.<br><br>Der geniale Karikaturist Bernd Zeller brachte den subtilen Übergang vom schweigenden Mitläufer zum aktiven Mittäter auf den Punkt. In einem seiner Bildkunstwerke sagt eine demokratiebewegte Bürgerin zu einem neben ihr laufenden Mann, <a href="https://www.publicomag.com/2024/01/zeller-der-woche-demokratische-zustimmung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">&#8222;Ich finde auch nicht alles gut unter der Ampel, aber wenigstens tut sie was gegen die, die es noch schlechter finden.&#8220;</a> – Ja, mit einem derartigen geistigen Spagat versuchen viele Menschen heute, die Ruhe ihres Gemüts wiederzuerlangen. Es ist der Versuch, die eigenen Zweifel mit den Erwartungen des repressiv gestimmten Umfelds zu harmonisieren. Sie wissen: Wer brav mit dem Finger auf andere zeigt, wird noch in Ruhe gelassen.<br><br>Politisch wird dieses emotionale Ruhebedürfnis gerade von der Brandmauer-CDU sehr geschickt bedient. Inhaltlich wird die AfD von der CDU in vielen relevanten Fragen bis aufs i-Tüpfelchen kopiert. Dabei weiß im Grunde jeder CDU-Wähler, dass die <a href="https://zitronenmarmela.de/2024/02/21/der-zerfall-der-cdu/">vergrünte Union</a> nach den Wahlen wieder grüne Politik machen wird. Mit einem Kreuzchen bei der Union hat der brave Bürger dann jedenfalls seine &#8222;demokratische Pflicht&#8220; erfüllt; die Nachbarn sind zufrieden. Was nach der Wahl kommt, scheint egal zu sein. Denn entweder merkt man als Unions-Wähler sowieso gar nichts mehr oder man gefällt sich selbst in der narzisstischen Pose, ein Opfer der großen Politik zu sein. In jedem Fall bleibt für den CDU-Wähler die Gemütsruhe gewahrt. Denn nichts ist diesem heiliger, als die Ruhe seines Gemüts.<br><br>Gewinnt man aber so auch seinen dauerhaften Seelenfrieden zurück? Und ist der Unterschied von Gemüt und Seele überhaupt relevant? Welche alternativen Wege gäbe es?<br><br>Die Kraft zu wahrhaftigem Handeln kommt aus der authentischen Wahrnehmung der eigenen Lebensumstände und Gefühle. Mit dem Wort &#8222;Erkenntnisangst&#8220; wird psychologisch das Phänomen beschrieben, dass sich Menschen neuen Einsichten oder Gefühlswahrnehmungen aktiv verschließen. Lieber lebt man mit erheblichen kognitiven Dissonanzen sein gewohntes Leben weiter, statt ernsthafte Infragestellungen der eigenen Sichtweisen an sich heranzulassen. Dieser geistige Reflex ist darin begründet, dass ein neues Denken in der Regel auch ein neues Handeln zur Folge haben müsste. Und Veränderungen (vor allem, wenn sie einen selbst betreffen) mag fast niemand gerne.<br><br>Um solche Erkenntnisangst therapeutisch zu überwinden, muss das Denken vom Handeln zunächst völlig abgelöst werden. Ein echter Freidenker kann nur sein, wer nicht aus jeder Idee, die ihm durch den Kopf schießt, sofort Konsequenzen zieht. Der freie Geist muss einem neuen Gedanken Raum geben, sich zu entwickeln. Und er muss neu gewonnenen Einsichten Zeit geben, sich innerlich zu setzen. Um wirklich frei zu sein, sollten wir uns daher den Raum und die Zeit für unsere eigenen Gedanken und Gefühlswahrnehmungen immer wieder zugestehen.<br><br>Unsere negativen Gefühle auch bewusst wahrzunehmen, ist der wichtigste Schritt, um sie konstruktiv zu überwinden. Angst, Ohnmachtsgefühle, Resignation und Depression werden ihre lähmende Macht über uns verlieren, wenn wir sie <a href="https://zitronenmarmela.de/2017/08/13/loblied-auf-die-depression/">als natürliche und gesunde Reaktion auf die aktuellen Verhältnisse anerkennen</a>. Wir müssen dann nicht länger in Duldungsstarre ausharren oder uns ins Stockholmsyndrom flüchten. Der Man-Kann-Sowieso-Nichts-Ändern-Reflex wird dann der realistischeren Einsicht weichen, dass man vermutlich nicht die politischen Verhältnisse als solche, wohl aber seinen eigenen Umgang damit ändern kann.<br><br>Man kann zum Beispiel selbst entscheiden, wo man steht. Man kann entscheiden, ob man sich um eine eigenständige Wahrnehmung bemühen will oder ob man den etablierten Medien weiter blind vertrauen will. Und man kann mit freien Willen selbst entscheiden, ob man sich weiter den bestehenden Machtverhältnissen brav fügen möchte oder ob man seinen neuen Einsichten schließlich auch hier und da Taten folgen lassen will. Man kann dann seinen eigenen Wirkungskreis klar erkennen und zumindest in diesem die Dinge zum Besseren wenden. Mit frischem Mut wächst dann auch die Freude an der neu gewonnenen <a href="https://zitronenmarmela.de/2022/08/21/durch-widerstand-zur-inneren-freiheit/">inneren Freiheit</a>. Und mit der inneren Freiheit wächst wiederum der Mut noch weiter.<br><br>Ein Letztes: &#8222;Ich war immer schon dagegen&#8220;. Das ist ein Satz, den man häufig zu hören bekommt, wenn mal wieder eine jener autoritären Epochen zu Ende geht, zu der wir Deutschen anscheinend eine besondere Neigung haben. Ja, hinterher sind wir hierzulande alle &#8222;immer schon&#8220; Widerstandskämpfer oder Querdenker gewesen. Der ostdeutsche Volksmund fand für diese Mitbürger den lustigen Begriff des Wendehalses. Doch wäre es nicht auch möglich, dass hinter dem &#8222;ich war immer schon dagegen&#8220; mehr als eine Schutzbehauptung der Mitläufer und Mittäter steckt? Kann es nicht sein, dass solche Menschen sich ihrem eigenen Gefühl nach wirklich nicht gewendet haben, sondern sich jetzt nur an einen verschütteten Teil ihres Selbst erinnern? Und kann es nicht sein, dass dieser Teil ihrer Person, an den sie jetzt gerne anknüpfen würden, tatsächlich der tiefere und grundlegendere Teil ihres Seins ist? Womöglich ist doch in fast jedem Menschen ein unauslöschliches Restempfinden für Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit vorhanden. Dieser Sinn entspringt dem tiefen Bewusstsein unserer Seele, dem angeborenen Gewissen, der leisen Stimme in uns. An dieses tiefe Bewusstsein, an diese leise Stimme, mag man sich dann gerne erinnern, wenn der Spuk mal wieder vorbei ist. Aber diese leise Stimme hat dann eben vielleicht nur vergeblich zu uns selbst und nicht über unsere Zunge auch zu anderen gesprochen. Doch kann uns nicht schon die Erkenntnis Zuversicht geben, dass diese leise Stimme wohl in fast allen Menschen vorhanden ist? Können wir nicht mit all diesen leisen Stimmen in uns und um uns herum in Dialog treten? Könnten wir sie nicht ermuntern, lauter zu werden und sich auch über unsere Zungen Gehör zu verschaffen?<br><br>In diesem Sinne: Fröhliches Zungenreden und frohe Pfingsten!</p>
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