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	<title>Remigration &#8211; zitronenmarmela.de</title>
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	<title>Remigration &#8211; zitronenmarmela.de</title>
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		<title>Sylt und die psychopolitische Wende</title>
		<link>https://zitronenmarmela.de/2024/08/31/sylt-und-die-psychopolitische-wende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 17:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit "Sylt" ist es anders. Die Stimmung hat sich insbesondere bei den Jugendlichen extrem gewandelt. Remigration darf gute Laune machen.]]></description>
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<p><br><strong>Seit &#8222;Sylt&#8220; ist es anders. Die Stimmung hat sich insbesondere bei den Jugendlichen extrem gewandelt. Remigration darf gute Laune machen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="225" height="146" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/08/Sommer-Sonne-Remigration-Zuschnitt.jpeg" alt="" class="wp-image-1107"/><figcaption class="wp-element-caption">Wahlwerbung trifft den Nerv der Jugend. </figcaption></figure></div>


<p>Die Altparteien überbieten sich derzeit beim Abkupfern der AfD-Programmatik. Selbst Grüne wollen jetzt &#8222;Islamismus bekämpfen&#8220; und &#8222;Migration reduzieren&#8220;. Jeder weiß, dass sie das nicht ernst meinen, aber wie groß muss die Verzweiflung dort sein, wenn ein Grüner <a href="https://x.com/cem_oezdemir/status/1829488400145223742" target="_blank" rel="noreferrer noopener">solche Sätze</a> in die Tastatur tippt?<br><br>Die AfD dagegen wirbt mit einem Ferienflieger vor strahlend blauem Himmel und dem Slogan &#8222;Sommer, Sonne, Remigration&#8220;. Während mancher Erwachsene bei diesem Slogan zusammenzuckt, trifft er genau den Sound der Jugend. Eine &#8222;Schlechte-Laune-Partei&#8220; (Scholz) ist die AfD zwar nie gewesen, doch nun geht man auch mental richtig in die Offensive. Im Internet kursieren zahlreiche Abschiebe- oder Remigrationssongs im Gute-Laune-Party-Stil. Wie war diese &#8222;psychopolitische&#8220; Wende möglich?<br><br>Manches Spiel hätte niemals gewonnen werden können, hätte der Gegner nicht im entscheidenden Moment ein Eigentor fabriziert. Dieses Eigentor des Altparteienkartells war &#8222;Sylt&#8220;. In den eigenen Cancel-Culture-Reflexen gefangen, ist man bei diesem Vorfall weit übers Ziel hinausgeschossen. Das unbedarfte Gesinge von fünf oder sechs angetrunkenen Jugendlichen wurde zu einer Staatsaffäre hochgejazzt, die sogar in der internationalen Presse Widerhall fand. Was aber unvermeidlich in der Berichterstattung mit transportiert wurde, war das Gefühl der guten Laune dieser feiernden Yuppies. Dieses verschollen geglaubte Gute-Laune-Gefühl kontrastierte beim Sylter Vorfall in einmaliger Weise mit der ideologischen Prüderie des Altparteienfurors.<br><br>Der sogenannte Streisand-Effekt, nach dem Zensurversuche oft das Gegenteil des Gewünschten erreichen, tat ein Übriges: &#8222;Döp dödö döp&#8220; findet sich heute auf vielen T-Shirts und Aufklebern; jeder weiß, was damit gemeint ist. <a href="https://youtu.be/w15oWDh02K4?si=gG2NIPfuwOdzMs-d&amp;t=7">Jeder fühlt die Stimmung.</a> Es tut einfach gut, sich Luft zu machen und frei zu sprechen und zu singen. Wie andere das finden, muss auch mal egal sein dürfen.<br><br>Die deutschen Jugendlichen sind durch die restriktiven Coronamaßnahmen über Jahre gezielt eingeschüchtert worden. Viele von ihnen haben die letzten Jahre mit Depressionen, Rückzug oder im Stockholmsyndrom verlebt. Seit &#8222;Sylt&#8220; scheinen viele Jugendliche ihr Selbstbewusstsein als Deutsche sowie ihre Lust auf das eigene Leben wiederentdeckt zu haben. Nicht jedes Wort in den zahlreichen Abschiebungs- und Remigrationssongs, die mittlerweile kursieren, mag für erwachsene Ohren angemessen klingen. Doch was an der neuen Jugendbewegung beeindruckt, ist der vitale Impuls des Selbsterhalts, den man so lange vermisst hat.<br><br>Das neue Aufbegehren der Jugend ist besonders hoch zu bewerten, weil Jugendliche erzwungenermaßen der Dauerpropaganda ihrer mehrheitlich links-grünen Lehrer ausgesetzt sind. Da sich diese Jugendlichen aber bereits von dieser massiven Repression emanzipiert haben, ist davon auszugehen, dass sie so leicht nicht wieder einzufangen sind. Man muss also kein Prophet sein, um zu wissen: Diese Bewegung wird weiter wachsen.<br><br>Junge Menschen wollen einfach nicht länger in Sack und Asche gehen. Sie haben vom instrumentalisierten Schuldkult die Nase gestrichen voll. Sie durchschauen auch den politischen Ablasshandel mit der &#8222;Klimahölle&#8220;. Sie fordern jetzt mit Nachdruck ihr Recht auf jugendliche Unbekümmertheit und ein glückliches Leben ein. Viele Jugendliche haben auch die Konsequenzen der kulturfremden Masseneinwanderung wortwörtlich am eigenen Leib zu spüren bekommen. Sie könnten ihren &#8222;Gegen-Rechts-Omas&#8220; ein Liedchen über Ausländergewalt an Schulen trällern, wenn diese nur mal kurzzeitig mit ihrem Sendungsbewusstsein pausieren würden und bereit wären, ihren Enkeln wirklich zuzuhören.<br><br>Unsere Jugendlichen sind dabei keineswegs so gestimmt, dass sie integrierte Ausländer &#8222;deportieren&#8220; wollten. Und sie sind auch gut genug informiert, um zu wissen, dass auch die AfD das nicht will. Mit den entsprechenden Correctiv-Märchen kann man heute keinen Sechzehnjährigen mehr bange machen.<br><br>Fast jeder Jugendliche hat heute einen Freund oder eine Freundin mit Migrationshintergrund. So kommt es, dass bei der Döp-Dödö-Döp-Welle nicht wenige junge Deutsche mit Migrationshintergrund gerne mitgesungen haben. Denn sie wissen aller Propaganda zum Trotz sehr genau, dass sie mit diesem Liedchen nicht gemeint sind. Es hat sich so inzwischen bei den Jugendlichen ein herkunftsübergreifendes Gemeinschaftsgefühl gebildet, das all jene verbindet, die Deutschland als ihre gemeinsame Heimat erhalten wollen.<br><br>Doch es ist nicht allein dieses abstrakte Ideal der &#8222;Deutschlandrettung&#8220;, das diese neue Jugendkultur auszeichnet. Es ist vielmehr auch der wiederentdeckte Spaß an authentischer jugendlicher Lebensfreude. Die links-grüne Jugendkultur definierte sich seit Jahrzehnten über Schuld und Probleme: Klimanotstand, Veganismus, Geschlechterproblematiken, Coronagehorsam, Depressionskiffen, Kampf gegen halluzinierte Nazis. Alle Probleme dieser Welt beschäftigte die Linksjugend, außer den Problemen, die ihr eigenes Leben und ihre eigene Zukunft betrafen.<br><br>Die neue rechte Jugend macht es gerade andersherum. Sie rückbesinnt sich auf ihr eigenes Volk und Land. Sie kümmert sich zunächst um sich selbst und ihre eigenen Interessen, ehe sie die Welt retten will. Aber vor allem setzt sie dieser ganzen linken Trübsal ihren vitalen Optimismus entgegen: Remigration macht gute Laune!<br><br>Es macht Freude für sich selbst einzustehen! Und es ist völlig legitim, sich nicht kampflos einer diktierten Überfremdung zu beugen. Man ist nicht rechtsextrem, wenn man auf Volksfesten nicht von Islamisten abgestochen werden will. Man hat auch als junge Frau das Recht, abends unbehelligt nach Hause gehen zu können. Und man ist auch kein Nazi, nur weil man die rechtlich gebotenen Massenrückführungen von Scheinasylanten mit Nachdruck einfordert.<br><br>Und daher fahren junge Deutsche heute lieber auf knatternden Mopeds beim <a href="https://x.com/BjoernHoecke/status/1829608594884444174">&#8222;Simson-Korso mit Björn Höcke&#8220;</a> mit, als beim &#8222;veganen Grillfest mit Göring-Eckhard&#8220; einen klimaneutralen Gemüsepatty runterzuwürgen. <a href="https://x.com/AfDNews_/status/1828129122205499826">Das Zeitalter der Grünen geht definitiv zu Ende.</a> Die Jugend hat sich in dramatischer Weise vom moralinsauren <a href="https://zitronenmarmela.de/2024/05/25/die-prusselieseisierung-der-pippi-partei/">Prusseliesismus</a> abgekehrt und feiert ihre wiederentdeckte Lebensfreude und Stärke. Von diesem Optimismus dürfen sich auch Erwachsene ruhig anstecken lassen.</p>
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		<title>DEXIT braucht keine Fraktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Niederleig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2024 15:05:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die AfD wird durch den Ausschluss aus der ID-Fraktion vor sich selbst geschützt. Denn was will sie in einer Fraktion mit der Sozialistin Le Pen?]]></description>
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<p><strong>Die AfD wird durch den Ausschluss aus der ID-Fraktion vor sich selbst geschützt. Denn was will sie in einer Fraktion mit der Sozialistin Le Pen?</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1050" srcset="https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit-1024x768.jpg 1024w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit-300x225.jpg 300w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit-768x576.jpg 768w, https://zitronenmarmela.de/wp-content/uploads/2024/05/exit.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nichts wie raus aus dieser EU. (Bildlizenz: Pixabay-Inhaltslizenz)</figcaption></figure>



<p>An Nigel Farage und seine flammenden Reden im EU-Parlament können sich die meisten politisch interessierten Menschen noch erinnern. Auch dessen Partei, die UKIP, die den Austritt der Briten aus dem EU-Moloch erwirkt hat, ist den meisten noch namentlich ein Begriff. Aber weiß noch irgendwer, welcher Fraktion die UKIP im EU-Parlament angehörte? Spielte das für den enormen politischen Erfolg dieser Partei irgendeine Rolle?<br><br>Es waren tatsächlich unterschiedliche Fraktionen, denen sich die UKIP zeitweilig angegliedert hatte. Und so etwas ist nicht ungewöhnlich, denn das EU-Parlament ist in seinen Fraktionszusammensetzungen wesentlich volatiler, als dies in unserem nationalen Parlament der Fall ist.<br><br>In den Mainstreamberichten über den Ausschluss der AfD aus der ID-Fraktion wird gerne unterschlagen, dass die Abstimmung mit knappster Mehrheit beschlossen wurde und dass insbesondere die FPÖ – der wichtigste Verbündete der AfD in Europa – nicht für den Ausschluss gestimmt hat. Die &#8222;Volkspartij voor Vrijheid en Democratie&#8220; von Geert Wilders, die gerade in der letzten Parlamentswahl zur stärksten Partei in den Niederlanden gewählt wurde, ist bisher gar nicht in der ID-Fraktion vertreten. Und auch in Frankreich hat sich mit &#8222;Reconquête&#8220; bereits eine aussichtsreiche rechte Abspaltung etabliert, denen der Kurs von Le Pens &#8222;Rassemblement National&#8220; gerade in den Fragen der Remigration zu weichgespült ist.<br><br>Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die AfD im EU-Parlament lange Zeit allein bleiben wird. Man muss der ID-Fraktion für diesen &#8222;Rauswurf&#8220; vermutlich sogar dankbar sein. Denn die AfD wird hier vor sich selbst geschützt. Was will die AfD denn in einer Fraktion mit der Sozialistin Le Pen, die das &#8222;Recht auf Schwangerschaftsabbruch&#8220; in der französischen Verfassung feiert? Was will sie mit einer Meloni anfangen, die weiterhin &#8222;Flüchtlingsschiffe&#8220; in Italien anlanden lässt und die Migranten nach Deutschland weiterleitet? Meloni pflegt zudem überaus freundschaftliche Kontakte zu Ursula von der Leyen und Selenskyj. Und der polnischen Pis-Partei kann der Konfrontationskurs gegen Russland gar nicht scharf genug sein.<br><br>In so einer Fraktion war die AfD ohnehin fehl am Platz. Es wird Zeit, dass im EU-Parlament – solange dies besteht und Macht über uns ausübt – ein neues Kraftzentrum mit klarer Schwerpunktsetzung für internationalen Frieden und gewaltfreie Remigration entsteht. Wenn die AfD dabei kurzzeitig ohne Fraktion sein sollte, ist das besser als weiterhin in schlechter Gesellschaft zu verweilen.<br><br>Was diese schlechte Gesellschaft der verbliebenen ID-Fraktion zudem noch eint, ist das gemeinsame Interesse, weiter von deutschen Steuer-Milliarden profitieren zu wollen. Die AfD will genau dies nicht. Die AfD ist in dieser Wahl mit der Prämisse angetreten, dass die EU, wenn sie sich als reformunfähig erweisen sollte, nach einer Volksabstimmung in Deutschland zu verlassen sei.<br><br>Der jetzige Ausschluss der AfD aus der ID-Fraktion zeigt aber überdeutlich, dass selbst die nationalen Oppositionen anderer EU-Staaten keinen echten Reformwillen aufweisen, sondern sofort bereit sind, sich durch das von Ursula von der Leyen zugeteilte Zuckerbrot bestechen zu lassen. Dass die missverständlichen Äußerungen von Krah lediglich ein Vorwand für den Bruch waren, weiß jeder, der schon Le Pens Reaktion auf die Deportationslüge von Correctiv mitbekommen hat. Diesen Verleumdungen wollte Frau Le Pen, trotz mehrfacher persönlicher Klarstellungen von Frau Weidel, unbedingt Glauben schenken. <a href="https://www.compact-online.de/weidel-vs-le-pen-zerbricht-das-buendnis/">Der Bruch war vorprogrammiert</a> und gewollt.<br><br>Das Eliten-Projekt EU ist gescheitert und erwiesenermaßen reformunfähig. Deutschland sollte es deshalb schleunigst verlassen. Die AfD sollte diese Forderung jetzt wieder stärker in den Vordergrund rücken. Eine starke AfD tut aber jedem Parlament gut, das Macht über uns ausübt. Deshalb kann man die AfD am 9. Juni auch ohne klare Fraktionsperspektive guten Gewissens ins EU-Parlament wählen; denn der DEXIT braucht keine Fraktion.<br><br><em>—</em><br><em>Verwandter Artikel: </em><em><a href="https://zitronenmarmela.de/2024/05/23/fall-krah-die-basis-muss-es-richten/">Fall Krah: Die Basis muss es richten</a></em></p>
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